Petra Köppel mit Vierbeinern zu Besuch

Tierischer Besuch von fünf „Glücksrettern“ beim Übi-Ferienprogramm

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„Glücksretter“ in der Übermittagsbetreuung der Herberner Marienschule: Die Mädchen und Jungen erhielten zum Abschluss des Übi-Ferienprogramms viele Tipps zum richtigen Umgang mit Hunden.

Herbern – „Streichelalarm“ herrschte bei den Kindern der Übermittagsbetreuung der Marienschule, als Hundetrainerin Petra Köppel vor Ostern gleich mit fünf „Glücksrettern auf vier Pfoten“ bei ihnen zu Gast war. Zum Abschluss des Übi-Ferienprogramms durften die 13 Schulkinder unter Anleitung von Petra Köppel versuchen, die Hunde an der Leine über kleine Hürden, einen Slalom und durch einen Tunnel zu bugsieren.

Dass dies gar nicht so einfach ist, merkten die Kinder schnell, denn die Vierbeiner hatten durchaus eigene Ideen, wie man den Menschen am anderen Ende der Leine vom Parcours weglotsen könnte.

Für diese Fälle stand Petra Köppel mit Tipps und dem einen oder anderen Ordnungsruf für die Vierbeiner bereit. Sie nutzte die Gelegenheit, den Kindern das Verhalten der Hunde und den richtigen Umgang mit ihnen zu schildern.

„Wer hat denn Angst vor Hunden?“, fragte sie eingangs in die Runde. „Ein kleines bisschen“, gab ein Steppke ehrlich zu, Respekt vor großen Hunden zu haben. Und weil nicht alle Hunde so friedlich sind wie ihre Vierbeiner, erklärte Köppel, woran man erkennt, wenn ein Hund aggressiv ist und wie man sich dann richtig verhält. „Nicht weglaufen, sondern am Boden zusammenkauern und mit den Händen den Nacken schützen, dann schnuppert der und verliert das Interesse“, riet sie den Kindern. Zum Abschluss machten sich alle auf zu einem Spaziergang.

Dem Programmpunkt mit den Vierbeinern waren in der Karwoche weitere Ferienangebote vorangegangen, schilderte Andrea Jabsen von der Übi. Beim Besuch im DRK-Heim lernten die Kinder am Montag, wie man einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringt, einen Verband anlegt, einen Notruf richtig absetzt und noch vieles mehr. Viel Spaß brachte am Dienstag das Hip-Hop-Training mit Ali Abbas von der Musikschule Ascheberg. Am Mittwoch gehörte schließlich in einer Extra-Öffnungszeit das Hallenbad den Kindern ganz allein zu freien Spielen im Wasser. Die zweite Osterferienwoche ist dann frei.

Neben ihrer Stippvisite bei der Herberner Übi setzt Petra Köppel ihre „Glücksretter“ bei Besuchen in Einrichtungen zum Beispiel für Demenzkranke oder psychisch Kranke oder Menschen mit Behinderungen ein. „Ganz häufig erzeugen die Hunde sofort eine entspannte Atmosphäre“, erklärt die Altenpflegerin. Sie bietet zudem Einzelbetreuungen an, wenn es etwa um ausgeprägte Angst vor Hunden geht.

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