Tarifstreit behindert Blutspende-Aktionen

Rund 100 Freiwillige kamen am Dienstag zur Blutspendeaktion des Roten Kreuzes. ▪
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Rund 100 Freiwillige kamen am Dienstag zur Blutspendeaktion des Roten Kreuzes. ▪

NORDKIRCHEN ▪ Wer am vergangenen Donnerstag in Capelle sein Blut spenden wollte, für den endete der Ausflug vor verschlossener Tür. Die Blutspende-Aktion des DRK war wegen eines Streiks ausgefallen.

„Der Nordkirchener Ortsverband hat mit diesem Streik aber nichts zu tun. Der Streik besteht bereits seit Oktober und betrifft in erster Linie die festen DRK-Mitarbeiter aus Münster“, sagt Sascha Oesemann, stellvertretender Leiter des Nordkirchener DRK-Ortsverbandes. Oftmals werde den Nordkirchener Organisatoren erst am Mittag Bescheid gegeben, ob die abendliche Aktion stattfindet. „Bisher hatten wir Glück. So fand auch die Blutabnahme am Dienstag in der Johann-Conrad-Schlaun-Schule Nordkirchen unter normalen Bedingungen statt. Lediglich die Besucherzahlen waren mit annähernd 100 unter dem Durchschnitt“, so Oesemann weiter.

Anlass für den Streik sind laut des DRK-Blutspendedienstes aktuelle Tarifverhandlungen. Durch die Komplikationen werde auch die Notversorgung von Patienten gefährdet. Das DRK sei jetzt umso mehr auf Blutspenden angewiesen.

Die nächste Blutspende-Aktion der Gemeinde findet heute, Donnerstag in der Südkirchener Grundschule von 16.30 bis 20.30 Uhr statt, hoffen zumindest die Veranstalter. Aktuelle Änderungen werden unter http://www.blutspendedienst-west.de oder von den Mitarbeitern der kostenlosen Blutspende-Hotline 0800/11 94 911 bekannt gegeben. ▪ gb

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