Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer sind neu im Theater-Team

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Swantje Krampe-Steden (l.) und Beate Silkenbömer stehen das erste Mal mit der Herberner Laienspielschar auf der Bühne.

Herbern - Als Petra und Ines standen Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer bei der Generalprobe der Laienspielschar auf den Bühnenbrettern in der Aula der Fontane-Schule. Die beiden feiern am Samstag ihr Debüt beim plattdeutschen Theaterstück „Wat was blaus los düsse Nacht“.

Am Wochenende fand die große Generalprobe statt. „Etwas nervös bin ich schon“, sagt Swantje Krampe-Steden. Auch die Aschebergerin Beate Silkenbömer steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. „Ja, das ist schon etwas anderes, als wenn man im Publikum sitzt. Aber so richtiges Lampenfieber hab ich noch nicht. Das kommt bei mir immer kurz vorher.“

Unterstützung von der Familie

Doch so langsam wird es Ernst. Während Beate Silkenbömer schon geschminkt und frisch toupiert auf ihren Bühneneinsatz wartet, sitzt Swantje noch bei Maskenbildnerin Martina Nachtmann. Dass die beiden in diesem Jahr ihr Debüt bei den Herberner Laienspielern feiern, verdanken sie ihrer gemeinsamen Freundin Ines Freise. Diese hatte im Sommer gefragt, ob sie nicht Lust hätten, mitzuspielen. Als die Damen bei dem ersten Treffen einfach mal gucken wollten, wurden sie sofort herzlich ins Team aufgenommen. „Das Drehbuch lag auf dem Tisch und Einwände wurden zwar angehört, aber nicht berücksichtigt“, erklärte Swantje Krampe-Steden, die Mutter von zwei kleinen Kindern ist. Und ergänzt: „Mein Mann Daniel und meine Schwiegereltern Maria und Paul haben mich immer unterstützt, sonst hätte ich das auch nicht machen können.“

Auch Beate Silkenbömer kam aus der Nummer nicht mehr heraus. „Ich wollte mir das eigentlich nur anhören, da ich Platt zwar verstehen, aber bis dato nicht sprechen konnte“, erklärt die 29-Jährige. Dank des Einsatzes der Regisseure Andreas Nienhaus und Walburga Sennekamp fällt dieses Manko jetzt nicht mehr auf. „Ich komme gebürtig aus Norddeutschland, da musste ich mich am Anfang schon etwas umstellen. Nachdem ich von der Regie eingemünsterländert wurde, ging es immer besser“, berichtet die 36-Jährige über die anfänglichen Schwierigkeiten.

Nachdem auch Swantje von Martina Nachtmann als Petra entlassen wurde, wird es Ernst. „Beate mach´ Dich langsam bereit, Du bist gleich dran“, ruft Walburga Sennekamp der Debütantin zu. „Ich gehe in der Zwischenzeit nochmal alles durch“, entgegnet Swantje. Die Rolle der taffen Petra macht der 36-Jährigen richtig Spaß: „Ein bisschen Petra würde jedem gut tun.“

Premiere am Samstag

Wer Swantje Krampe-Steden und Beate Silkenbömer in ihren Rollen als Petra und Ines beim plattdeutschen Theaterstück sehen will, der hat bei der Premierenvorstellung von „Wat was blaus los düsse Nacht“ am Samstag, 26. Dezember, um 18 Uhr noch die Gelegenheit dazu. Restkarten hierfür sind noch an der Abendkasse erhältlich. Die anderen Vorstellungen sind ausverkauft.

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