Sicherung gegen Fahrraddiebstahl

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Zunächst werden 50 der 150 Stellplätze für Räder umzäunt. Kosten: etwa 8 500 Euro. Bei Bedarf soll der gesicherte Teil vergrößert werden. Interessenten können sich melden.

Ascheberg - 150 Fahrräder können in der überdachten Abstellanlage am Bahnhof Ascheberg geparkt werden. Vor Witterungseinflüssen waren sie so geschützt, nicht aber vor Vandalismus und Diebstahl. Mit einer verschließbaren Zaunanlage schiebt die Gemeinde Ascheberg dem jetzt einen Riegel vor.

Ähnlich wie am Bahnhof in Davensberg wird ein zwei Meter hoher, massiver Stabgitterzaun angebracht, zunächst groß genug für 50 Räder. Bei weiterem Bedarf lasse sich der gesicherte Teil schnell erweitern, informierte Christian Scheipers vom Tiefbauamt am Donnerstag gegenüber dem WA. Die extra verstärkten Zaunelemente schließen mit der Überdachung ab und können somit auch nicht einfach überklettert werden.

Die Zaunanlage ist durch ein Tor mit elektronischem Schließsystem gesichert. Der Zugang ist mit einem Transponder möglich, den man ab Montag, 30. Januar, im Bürgerbüro der Gemeinde Ascheberg, Dieningstraße 7, beantragen kann. Gegen eine Pfandgebühr von 30 Euro, die im Verlustfalle die Kosten abdeckt und bei Rückgabe erstattet wird, kann man sein Zweirad so vor dem Zugriff von Dieben oder vor Beschädigungen schützen.

Regelmäßige Bahnnutzer haben Vorrang

Die Anlage am Bahnhof in Davensberg habe sich bewährt, versicherte Christian Scheipers. Seither sei es zu keinen Vorfällen mehr gekommen. Da die Anzahl der abschließbaren Fahrradparker begrenzt ist, werden Zugangsberechtigungen nur an Personen vergeben, die regelmäßig die Bahn nutzen (zum Beispiel Berufspendler, Auszubildende, Schüler und Studenten). Nachweisen kann man die regelmäßige Bahnnutzung unter anderem durch Vorlage einer Dauerfahrkarte. Interessierte sollten neben der Dauerfahrkarte auch ihren gültigen Personalausweis mit ins Bürgerbüro bringen.

Bereits im Herbst hatte die Politik beschlossen, in einem ersten Abschnitt 50 abschließbare Radstellanlage zu schaffen. Die Kosten liegen bei etwa 8 500 Euro. Sollte die Nachfrage größer sein, werde man eine Warteliste auslegen, sagte Scheipers. Sollten bis zum Beginn der Umbauarbeiten am 13. Februar genügend Interessierte zusätzlichen Bedarf anmelden, könnte man auch direkt reagieren.

Freigabe der Radstellanlage für Mitte Februar geplant

Der Start der Arbeiten ist von den Witterungsbedingungen abhängig. An der Gesamtzahl der 150 Radstellplätze wird sich durch die Zaunanlage nichts ändern. Während des Umbaus im nördlichen Bereich der Anlage können dort keine Räder geparkt werden. Der Bauhof wird in den nächsten Tagen den Bereich durch Hinweisschilder und Markierungen kenntlich machen. Dort sollten in dem fraglichen Zeitraum keine Fahrräder abgestellt werden. Ersatzweise sind vier abgesperrte Pkw-Parkplätze vor der Anlage als Abstellmöglichkeit für Fahrräder nutzbar. Bei starkem Frost müssen die Arbeiten für die Betonfundamente verschoben werden. Spielt das Wetter mit, kann die sichere Radstellanlage am Montag, 20. Februar, freigegeben werden.

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