Schweine verenden bei Stallbrand an der Herberner Straße

Weil dem Schwelbrand in dem Stallgebäude an der Herberner Straße der Sauerstoff ausging, kam es nicht zu einem Vollbrand mit weitreichenden Schäden.
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Weil dem Schwelbrand in dem Stallgebäude an der Herberner Straße der Sauerstoff ausging, kam es nicht zu einem Vollbrand mit weitreichenden Schäden.

Ascheberg - Etwa 40 Schweine starben am Sonntagmorgen beim Brand ihres Stallgebäudes. Auf dem Hof an der Herberner Straße in Ascheberg war ein Schwelbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass sich der Brand auf weitere Gebäude ausbreitete.

Die Wehr rückte gegen 8.24 Uhr mit den drei Löschzügen Ascheberg, Herbern und Davensberg aus, nachdem der Eigentümer den Schwelbrand am Morgen entdeckt hatte. Das Feuer war in einem zehn Mal 15 Meter großen Bereich des Schweinestalls ausgebrochen.

Aufgrund von Sauerstoffmangel war der Hauptbrand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits weitgehend erloschen. Die Kameraden nahmen unter Atemschutz die Nachlöscharbeiten vor und belüfteten das Stallgebäude, um die noch lebenden Schweine zu retten.

Insgesamt verendeten 30 bis 40 Tiere, die übrigen konnten gerettet werden. Die Ausbreitung des Brands auf weitere Gebäudeteile konnte die Feuerwehr verhindern. Um weitere Brandherde auszuschließen, kontrollierten die Brandschützer die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera. Nach umfangreichen Belüftungsarbeiten und Kontrollen konnten die Löschzüge um 10 Uhr ihren Einsatz beenden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Schadens stehe noch nicht zweifelsfrei fest, hieß es am Sonntag.

„Ein Schwelbrand in einem solchen Umfang ist in einem Stallgebäude schon sehr selten. Hätte es eine Luftzufuhr gegeben, wäre es vermutlich zu einem Vollbrand des Gebäudes mit viel größerem Schaden gekommen“, erklärte Daniel Heitbaum, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Ascheberg. - red

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