Neuer Eingangsjahrgang in Ascheberg wieder dreizügig:

63 Grundschüler wechseln auf die Profilschule

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Drei neue Eingangsklassen können ab Sommer an der Profilschule gegründet werden.

Ascheberg – Aller guten Dinge sind drei – das gilt für den neuen Fünfer-Jahrgang der Profilschule Ascheberg. 63 Kinder aus den Grundschulen der Gemeinde haben sich für ihre weiterführende Gemeinschaftsschule vor Ort entschieden.

Das dritte Mal in Folge kann die Profilschule also auch im Schuljahr 2020/2021 dreizügig starten. Schulleiter Jens Dunkel wertet das als großen Erfolg. „Sehr gut! Das ist das Beste, was uns passieren konnte“, kommentierte er am Freitag gegenüber dem Westfälischen Anzeiger das Ergebnis des Anmeldeverfahrens. An dessen Ende stehen nun drei kleine, überschaubare Klassen. So könnten Lehrer wie Schüler gute Unterrichtsbedingungen vorfinden. Mit den 63 Mädchen und Jungen zeige sich sogar eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als sich 60 Viertklässler angemeldet hatten, erinnerte Dunkel an das Schuljahr 2019/2020. 

Steigerung der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr

In der Regel kämen auch nach Anmeldeschluss noch einige Nachzügler hinzu. Ein deutlicher Hinweis auf eine wachsende Akzeptanz der Profilschule lasse sich noch an einem anderen Faktor ablesen. „Die Zahl der Viertklässler, die aus den Grundschulen an eine weiterführende Schule wechseln, ist in diesem Jahr so gering wie noch nie in Ascheberg“, ordnete Jens Dunkel zur aktuellen Jahrgangsstärke von rund 120 Kindern ein. Eine Entwicklung, die übrigens im Schulentwicklungsplan prognostiziert worden war. 

Das Leistungsspektrum der neuen Fünftklässler ist Jens Dunkel zufolge vielschichtig. Für Gymnasium und Realschule gebe es sowohl reine wie eingeschränkte Empfehlungen. Ebenso seien Empfehlungen für den Hauptschulabschluss dabei. Das Verhältnis von Jungen und Mädchen im Jahrgang sei zudem ausgewogen. Die neuen Fünftklässler kommen zum großen Teil aus Ascheberg, Herbern und Davensberg. Einige wenige Schüler aus umliegenden Ortschaften wie Ottmarsbocholt, Capelle und Amelsbüren haben sich ebenfalls für Aschebergs Profilschule entschieden.

Modernisierung der Räume geht weiter

An der Modernisierung der Klassenräume werde weiterhin gearbeitet. So sollen in den Sommerferien wiederum Klassenräume renoviert und für den Unterricht mit digitalen Medien ausgestattet werden. Der Schulträger investiere unabhängig von den Ausschreibungen zum Architektenwettbewerb zum Ausbau der Schule auch in die bestehenden Gebäude. Nach den Sommerferien rücken die Klassen vom sechsten Jahrgang an im Gebäude weiter nach oben. In die Klassenräume des jetzigen Eingangsjahrgangs ziehen dann die wieder die neuen Fünftklässler ein.

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