Schüler der Profilschule stellen Energiespar-Projekte vor

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Am Projekttag zum Thema Energie gibt es an der PSA einiges zu entdecken und auszuprobieren. Theresa aus der 6a testet eine der Fahrrad-Ladestationen fürs Handy, die die Schüler selbst gebaut haben. Das ist praktisch, aber auch ganz schön anstrengend.

Ascheberg - An der Profilschule drehte sich am Montag alles um das Thema Energie. Unter dem Motto „Energie mit Profil – Energie macht Schule“ fand dort ein Projekttag für die Klassen fünf bis acht statt.

Er führte zwei Energie-Projekte der Schule zusammen. Was ist Energie und wie entsteht sie eigentlich? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler schon seit einem halben Jahr. „Wir haben über die unterschiedlichen Arten der Energiegewinnung und die Probleme mit fossilen Brennstoffen gesprochen und überlegt, was wir als Schule machen können, um Energie zu sparen“, erzählt Lehrer Marcel Behm. Das Projekt „Energiesparen macht Schule“ der e&u Energiebüro GmbH aus Bielefeld begleitet und berät Schulen im Bereich Energie.

Mit Muskelkraft Handyakkus aufladen

Für eingesparte Energie und Aktionen zum Thema bietet die Beratungsfirma Prämien. Die Profilschule gehört seit rund zwei Jahren mit dazu und hat im vergangenen Jahr durch die Aktionen eine Prämie von rund 720 Euro und einen Preis erhalten. Die Schüler haben unter anderem ein Modell eines Windrades und eine Carrerabahn mit Kurbelantrieb gebaut, die sie ihren Mitschülern nun stolz präsentierten. Das Highlight bildeten jedoch die zwei Fahrrad-Ladestationen. Dort konnten die Schüler mit eigener Muskelkraft ihre Handyakkus aufladen. So schnell wie der Strom aus der Steckdose war das nicht, aber eine „sehr schöne Idee“, fand Theresa aus der 6a, während sie heftig in die Pedalen trat. 

Nach ein paar Minuten war der Akkustand des angeschlossenen Handys tatsächlich um ein Prozent gestiegen, bis er voll geladen ist, müsste man wohl mehrere Stunden fahren, schätzten die Kinder. Die Fahrräder haben die Schüler selbst gebaut. Unterstützt wurden sie dabei von der Wissensfabrik der BASF Coatings Münster.

„Wir haben den Schülern alte Werksfahrräder zur Verfügung gestellt und die Idee vorher zusammen mit den Lehrern entwickelt“, so Simone Jurczik, Betreuerin des Projektes „Power for School“ der BASF. Außerdem konnten die Kinder auf einem, in einen Rollendynamo eingespannten Fahrrad Wasser kochen oder an einem Modell lernen, wie man Räume energiesparend lüftet.

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