CDU fordert Ausbau

Zu schmal für Gegenverkehr: "Am Haselbüschken" soll breiter werden

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Fahrzeuge weichen oft auf die Bankette aus.

Herbern - Die Straße „Am Haselbüschken“, die sich schmalspurig durch die Felder in Herberns Westen schlängelt, soll ausgebaut werden. Dasselbe gilt für das Anschlusstück der Altenhammstraße bis zum Bakenfelder Weg.

Den Ausbau fordert die CDU-Fraktion in einem Antrag an den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss.  Die Verbindung zwischen der Werner Straße (B 54) ab dem Abzweig „An Menses Mühle“ und der Altenhammstraße sei „verkehrswichtig“ und werde immer mehr genutzt, betont CDU-Fraktionschef Ludger Wobbe in seiner Begründung.

 Am Haselbüschken liege nicht nur die Reithalle, auch mit Blick auf das Schulzentrum und das neue Wohnquartier mit 26 Wohneinheiten an der Altenhammstraße/Ecke Bakenfelder Weg sei ein Ausbau ratsam, sieht die CDU-Fraktion Handlungsbedarf. 

Fahrzeuge müssen auf ausgefahrene Bankette ausweichen

Die schmale Straße lasse keinen Begegnungsverkehr zu, ohne dass die Fahrzeuge auf die Banketten ausweichen müssten, die eigentlich ständig reparaturbedürftig seien, so Wobbe. Ferner werde das Haselbüschken häufig von Radfahrern und Fußgängern frequentiert, die beim Ausweichen die ausgefahrenen Bankette benutzen müssten. 

Ein Ausbau der Straßenverbindung nach bestimmten Standard würde auch zur Entlastung der Altenhammstraße beitragen, ist man überzeugt. Zudem sei die Möglichkeit zu erwägen, einen Rad- und Fußweg anzulegen. Zu prüfen sei, ob eine Landesförderung zum Beispiel nach den „Richtlinien des kommunalen Straßenbaus“ in Anspruch genommen werden könne (möglicherweise Förderung bis 60 Prozent), schlägt Ludger Wobbe vor. 

Rad- und Fußweg möglich?

Für den Rad- und Fußwegebau könne man untersuchen, ob ein Zuschuss aus dem Programm „Förderrichtlinien der Nahmobilität“ fließen könne (möglicherweise Förderung bis zu 70 Prozent). 

Die CDU Fraktion rät, den Ausbau zu beschließen und den Bürgermeister zu beauftragen, die Planungen dazu einzuleiten. Neben der Prüfung der Förderoptionen solle auch der Kontakt mit den Grundstücksbesitzern aufgenommen werden. Über die Ergebnisse solle der Fachausschuss zeitnah informiert werden.

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