Schlaun-Schule kooperiert mit Medienzentrum

Carsten Schellnock, pädagogischer Leiter des Medienzentrums, Ulrich Vomhoff, Ralf Gronski und Brigitte Wulfekammer von der Johann-Conrad-Schlaun-Schule (v. li.) wollen Schüler aller Jahrgänge zum „Medienpass NRW“ führen. -  Foto: Heinkel-Brüggemann

NORDKIRCHEN - Mathe, Englisch, Physik oder Biologie? Gleichgültig, welche Fächer gerade auf dem Stundenplan stehen, für die Vermittlung von Unterrichtsinhalten ist heute eines auf jeden Fall unerlässlich: Medienkompetenz.

Um diese zu vermitteln, geht die Johann-Conrad-Schlaun-Schule in Nordkirchen eine Kooperation mit dem Medienzentrum des Kreises Coesfeld ein. Gestern stellten Schulleiter Ulrich Vomhof, Ralf Gronski und Brigitte Wulfekammer zusammen mit dem pädagogischen Leiter des Medienzentrums, Carsten Schellnock vor, wie man die Schüler durch alle Fächer und alle Jahrgänge zum „Medienpass NRW“ führen will. Der Medienpass sei ein zentraler Baustein, um den Umgang mit analogen und digitalen Medien zu vermitteln, so Schellnock. Das Medienzentrum biete dazu Beratungen für Schulen sowie Lehrerfortbildungen an.

Schüler sollen Medienwissen mit Blick auf Geräte und Programme erarbeiten sowie lernen, die eigene Mediennutzung zu hinterfragen, gab Gronski Lehrbeispiele.

Mit dem Medienpass als Grundlage könne die beratende Unterstützung durch das Medienzentrum genutzt und auf Erfahrungen anderer Schulen zugegriffen werden, sagte er.

Schulleiter Vomhof betonte, dass man sich zunächst inhaltlich mit der Thematik beschäftigen wolle. Entscheidungen über mögliche Anschaffungen seien erst zu treffen, wenn ein Lernmittelkonzept stehe. Ob Schulbuch, digitales Medium, iPod oder Smartphone, überall sei Medienkompetenz gefragt.

Das Handy könne als Werkzeug für Recherche auch im Unterricht nützlich sein, ebenso wie andere Geräte, sagte Gronski.

Neben technisch Erkenntnissen steht außerdem der verantwortungsvolle Umgang mit Werten im Fokus. Urheberrecht, Datenschutz, Schutz vor Mobbing - bis zur Klasse zehn sollen die JCS-Schüler auch in dieser Hinsicht fit sein.

Mit der Medienkooperation werde die Vermittlung von Medienwissen auf eine breite Ebene gestellt und systematisiert, so Schellnock.

In diesem Jahr werden in einer Experimentierphase Medienschwerpunkte ausprobiert und dann zum Ende des Schuljahres bewertet, erläuterte Gronski. Vom neuen Schuljahr an wird der Umgang mit Medien in allen Fächern geübt. - gh

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