Bürgermeister Risthaus verzichtet auf dritte Amtszeit: Reaktionen der Parteien

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Dr. Bert Risthaus bei der Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses in Davensberg.

Ascheberg - Zur Entscheidung von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren zu wollen, äußerten sich Vertreter von CDU, UWG, SPD sowie  der örtlichen FDP und des Bündnisses 90/Die Grünen. 

  • Ludger Wobbe (CDU): „Schade, dass er nicht mehr antritt. Wir haben gemeinsam viele Projekte auf den Weg gebracht. Der Bürgermeister hinterlässt eine gut aufgestellte Gemeinde. CDU-Fraktion und Vorstand werden sich nun zeitnah mit der Kandidatenfrage beschäftigen. Der Entschluss kommt etwas überraschend. Wir respektieren seine Gründe, die nachvollziehbar sind.“
  • Volker Müller-Middendorf (UWG): „Die von Dr. Risthaus angeführten Gründe, welche ihn zu einem beruflichen Wechsel veranlassen, sind für uns nachvollziehbar. Allerdings kommt die Entscheidung zu einem Zeitpunkt, wo die Gemeinde über die aktuelle Amtszeit hinaus in vielen Bereichen vor großen Herausforderungen steht. Kontinuität an der Gemeindespitze wäre hier wünschenswert gewesen.“
  • Johannes Waldmann (SPD): „Wir danken Dr. Bert Risthaus für seine bisherige Arbeit und werden in den verbleibenden Monaten seiner Amtszeit unsere konstruktiv-kritische Zusammenarbeit fortführen. Mit seiner Entscheidung eröffnet er einen ausreichenden Zeitraum, um geeignete Bewerber zu finden und unterschiedliche politische Ideen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. Dieses weitsichtige Vorgehen verdient Anerkennung und Respekt! (…) Wir werden Anfang 2020 unser personelles Angebot für die Kommunalwahl 2020 vorstellen.“
  • Hubertus Beckmann (Grüne): „Herr Dr. Risthaus hat in seiner Amtszeit etliche Projekte angeschoben, deren Vollendung er in seiner Amtszeit nicht mehr erleben wird: Modernisierung der Feuerwehren, Ortskern Ascheberg, Gemeindesaal Herbern, behindertengerechter Bahnhof Davensberg und Ascheberg, Radwege. Die Projekte werden unserem Ort ein neues Gesicht geben und die Wohnqualität verbessern. Wir hoffen, dass er nach dieser anstrengenden und aufreibenden Dienstzeit wieder zu seinen alten Hobbys zurückkehren wird: So beglückte noch zu Beginn seiner Amtszeit seine Stimme unseren Ascheberger St. Lambertus Kirchenchor. Welcome back to live!“
  • Jochen Wismann (FDP): „Wir akzeptieren die Entscheidung von Herrn Dr. Risthaus, nicht für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister zur Verfügung zu stehen. Seine persönlichen Beweggründe sind nachvollziehbar. Jetzt ist es unsere Aufgabe, einen passenden Nachfolger zu finden. Das wird nicht einfach werden.“

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