Projektarbeit zur Industrialisierung an der Profilschule

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Einige Schüler beschäftigten sich mit dem Brotbacken.

Ascheberg - Nach zwei Wochen Projektarbeit zum Thema "Industrialisierung" haben die Achtklässler der Profilschule in Ascheberg ihre Ergebnisse präsentiert. Es ging um Buchdruck, Zeppelin, Mobiltelefon und Dampfmaschine.

„Wat is ‘n Dampfmaschin, da stelle mer uns ma janz dumm“ – der geflügelte Satz aus dem Kinoklassiker „Feuerzangenbowle“ ist uralt, die darin enthaltene Methode von „Lehrer Bommel“ aber offensichtlich noch immer aktuell. Denn den Achtklässler der Profilschule kam sie für ihr Projekt „Industrialisierung“ gerade recht. 

So hatte eine Arbeitsgruppe ihre Präsentation zur Erfindung des Automotors kurzerhand ins Weltall verlegt. Dort begegnete Captain Kirk und seiner Crew ein geheimnisvolles Stück „Weltraumschrott“, das Mister Spock mit messerscharfer Computeranalyse im Nu als Zweittaktmotor von Carl Benz identifizierte und zum lehrreichen Ausflug als Motorisierung nutzte. 

Die gelungene Vorstellung gestern Nachmittag in der Aula wurde von Mitschülern und Eltern mit viel Applaus belohnt. In den Klassenräumen hatten zuvor die anderen Arbeitsgruppen ihre Projektbeiträge vorgestellt. 

Sie schilderten vor ihren Klassenkameraden und Lehrern, was es mit Erfindungen wie dem Buchdruck, des Zeppelins, des Mobiltelefons und eben mit der Dampfmaschine auf sich hatte. Sie forschten zu Themen wie den Lebensbedingungen im Bergbau, Kinderarbeit, Medizin oder Frauenrechte.

Zwei Wochen lang hatten die Jugendlichen intensiv recherchiert, hatten Modelle gebaut, Texte ausgewertet und Plakate gestaltet. So wurde ihnen ein motivierender Wissenszuwachs zum Thema Industrialisierung ermöglicht. 

Eine Gruppe hatte sich mit dem Brot backen gestern und heute beschäftigt. Anhand einer Fotostory machten sie anschaulich, welche Schritte dazu mal nötig waren, um aus Sauerteig ein schmackhaftes Brot herzustellen. Für die Herstellung von Sauerteig brauchte es früher sechs Tage, er musste zweimal gehen und lange geknetet werden. Heute, so hörten die Mitschüler von der Projektgruppe nach deren Besuch in der Bäckerei Lüningmeyer, werden 300 Brote gleichzeitig im Ofen gebacken. 

Für das selbstgebackene Brot der Gruppe gab es viele Komplimente. Keine Projektvorstellung ohne eine anschließende Überprüfung durch das Publikum: Zuerst nahmen die Schüler ihre eigene Präsentation unter die Lupe. Danach waren schließlich die zahlreich gekommenen Zuhörer mit Lob, Fragen und Anregungen an der Reihe. 

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