Profilschule feiert erfolgreiche Premiere der Ausbildungsmesse

+
An 45 Ständen konnten sich die Schüler der Profilschule bei der ersten Ausbildungsmesse der Schule über verschiedene Arbeitgeber informieren.

Ascheberg - Die Profilschule Ascheberg richtete am Freitag zum ersten Mal eine Ausbildungsmesse aus. Dabei galt es vor allem, den Jugendlichen einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen.

„Es werden sehr gezielte Fragen gestellt“, merkte Architekt Lothar Steinhoff den Jugendlichen an seinem Stand bei der Ausbildungsmesse der Profilschule Ascheberg die gute Vorbereitung an. Wie Steinhoff informierten 45 Betriebe und Institutionen wie die Kreishandwerkschaft Finanzamt, Sozialwerk St. Georg oder Gewerke wie Tischler, Steinmetz oder Maler über Ausbildungschancen, Berufsbilder, Anforderungen und Praktikumsangebote.

Schulleiterin Sylke Reimann-Perez freute sich bei der Begrüßung in der Aula des Schulzentrums, „dass gleich der 1. Aufschlag auf so viel Resonanz in der heimischen Wirtschaft gestoßen war.“ Den Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 9 riet sie, sich nicht nur nach dem Wunschberuf, sondern auch nach Alternativen umzuschauen.

Bürgermeister und Landrat ziehen positives Fazit

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus zeigte sich beeindruckt von der großen Auswahl und wertete die Präsenz der Aussteller als sinnvolle Unterstützung der Jugendlichen bei der Berufswahl. „Erstklassig, Kompliment“, bewertete Landrat Christian Schulze-Pellengar die erste Praktikums- und Ausbildungsmesse der Profilschule in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ascheberg. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) ist das Landesprojekt überschrieben, in dessen Rahmen die Messe stattfand das Schülern möglichst früh möglichst umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern verschaffen soll.

Die Ausbildungsmesse an der Profilschule

Ausbildungsmesse in der Profilschule

Gleichzeitig soll KAoA den Schülern helfen, ihre eigenen Potenziale und Stärken zu erkennen. Eine Zielsetzung, die an der Profilschule von den beiden Ausbildungskoordinatoren Simone Lütkenhaus und Florian Schulte nicht nur umgesetzt, sondern auch weiterentwickelt wird. Um ihren Schülern frühzeitige Unterstützung zu bieten, machten sich die Lehrkräfte beim Lehrerpraktikum in Ascheberger Betrieben im September selbst ein Bild von der Ausbildungsberufen vor Ort. Die Jugendlichen arbeiteten ihre To-Do-Listen ab. Remziye Xhaferi, Marlene Drees und Lena Przybilla aus der Jahrgangsstufe informierten sich beispielsweise in den Sparten Alten- und Krankenpflege oder über das Hotelfach, vertreten am Stand des Hotels Clemens August.

Timo Schuldt und Thomas Selhorst klopften die Angebote bei den Firmen WECON und Klaas ab. Im Anschluss an die Messe folgte eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräfte in Ascheberg binden“. Der Förderverein der Profilschule übernahm im Foyer der Sporthalle das Catering.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare