Profilschule erhält 10.000 Euro für Roboter-Werkstatt

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Professor Winfried Pinninghoff (hintere Reihe, 2.v.l.) überreichte den Förderbescheid in Höhe von 10 000 Euro von der Karl-Kolle-Stiftung für die Anschaffung programmierbarer Lego-Roboter. Darüber freuen sich (v.l.) Dr. Bert Risthaus, Schulleiter Jens Dunkel, Marcel Hake (Fachschaft MINT-Fächer) sowie Schüler der Werkstatt „Lego-Roboter“.

Ascheberg - Große Freude an der Profilschule Ascheberg: Mit der stolzen Fördersumme von 10.000 Euro – bereitgestellt von der Karl-Kolle-Stiftung in Dortmund – können jetzt neue programmierbare Lego-Roboter angeschafft werden.

Das technische Upgrade kommt der Werkstatt „Lego-Roboter“ zugute, die einen besonderen Baustein in der MINT-Förderung (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik, Technik) an der Schule bildet. Den Förderbescheid übergab der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Professor Winfried Pinninghoff, am Montag im Beisein von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus an Schulleiter Jens Dunkel und dessen Kollegen Marcel Hake (Fachschaft MINT).

Bereits erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben

Das Profil MINT gehört zu den Schwerpunkten der Ascheberger Schule. In den Werkstätten für Schüler der Jahrgänge sieben bis zehn werden viele Bereiche angeboten, die das Interesse der Schüler wecken. In der Werkstatt Lego-Roboter werden sie beispielsweise animiert, auf kreative und spielerische Art technische Arbeitsweisen einzuüben. 

Davon, dass die Siebtklässler beim Bauen, Programmieren und Steuern der kleinen Roboter auf Zack sind, konnte sich Professor Pinninghoff am Montag selbst überzeugen. Und frühere Jahrgänge der Profilschule hätten sich bei Schulwettbewerben bereits erfolgreich geschlagen, berichtete Dr. Bert Risthaus. „Die Profilschule ist als MINT-freundliche Schule zertifiziert. Auf diesem Feld tüfteln Arbeitsgemeinschaften mit Lego-Robotern, um das Lösen von Problemen ganz praktisch und interaktiv zu erproben“, hieß es denn auch in der Begründung der Stiftung über den Förderzuschlag. Mit dem digitalen Wandel verfüge die Schule nun über Tablets, mit deren Hilfe das Programmieren einer neuen Roboter-Generation möglich sei, hieß es weiter.

Roboter jetzt auch außerhalb des Computerraums einsetzbar

Anders als bisher können die Lego-Roboter so zusammen mit den Tablets künftig auch außerhalb des Computerraumes eingesetzt werden, erklärten Jens Dunkel und Marcel Hake einen wichtigen Fortschritt, der auch den Einsatz fächerübergreifend ermögliche. Die von dem Dortmunder Unternehmer Karl Kolle gegründete Stiftung macht sich dafür stark, Technikbegeisterung bei jungen Menschen zu wecken und Bildung, Wissenschaft und Forschung zu fördern. 

Die Bereitschaft der Schüler, an den World-Robot-Olympiad-Wettbewerben (WRO) teilzunehmen, ist ein Kriterium für die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung. Eine Schule aus der Nachbarstadt Selm habe 2017 den ersten Platz bei der WRO gemacht, spornte Pinninghoff die Profilschüler an. Gleichzeitig spielte er den Ball an die Fachlehrer. Hier achte man auf die Bereitschaft zur Fortbildung und die Beteiligung an einem Netzwerk von Ansprechpartnern, betonte er. „Alle machen mit, wir freuen uns sehr“, sagte Marcel Hake für die Kollegen der Fachschaft Naturwissenschaften.

In der Schulleitung kann man sich dank der Förderzusage zu diesem Zeitpunkt nun direkt an die Lehrerplanung machen. „Wir sind Feuer und Flamme“, sagte Jens Dunkel.

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