Profilschüler entdecken technischen Fähigkeiten

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Mit einfachen Mitteln lässt sich viel bewegen: Bei dieser Übung mussten die Siebtklässler Figuren aus Büroklammern formen.

Ascheberg - Die Siebtklässler probierten am Mittwoch in einem spannenden Aufgabenparcours unter Anleitung des Technikzentrums Münster ihre Fähigkeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich aus.

Metallpuzzle montieren, Flechtzäune aus bunten Stäbchen basteln oder möglichst viele Tücher in eine kleine Tupper-Box packen – in einem spannenden Aufgabenparcours testeten die Siebtklässler der Profilschule Ascheberg am Mittwoch unter Anleitung des Technikzentrums Münster ihre Fähigkeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich aus.

Neugierde wecken

Dazu tauschten sie für einen Schultag ihre Klassenzimmer mit dem Foyer des Gebäudes II bzw. mit dem Schulhof und widmeten sich an sieben Stationen den kniffeligen Tests. Diese hatten Mitglieder des Vereins aus Minden-Lübbecke für Schüler vorbereitet. Ziel des von der Agentur für Arbeit und dem Metallhandwerk finanzierten Angebots ist es, bei den Schülern Neugierde auf die vielen beruflichen Möglichkeiten des technisch-naturwissenschaftlichen Bereiches zu wecken und potenzielle Stärken zu entdecken. 

Auch die Erkenntnis, dass ihnen eine Berufsrichtung gar nicht gefällt, sei ja mit Blick auf die spätere Berufswahl für die Schüler ein wichtiges Ergebnis, meinte die didaktische Leiterin der Profilschule, Simone Lütkenhaus.

Auswertungsgespräche mit den Schülern

Im Anschluss an den Aufgabenparcours wurden mit den Schülern Auswertungsgespräche geführt. Für die Mitarbeiter des Technikzentrums blieben die Daten der Schüler anonymisiert. Nur die Schule könne diese zusammenführen, erläuterten Simone Lütkenhaus und Werner Volmer vom Technikzentrum.

„Wir sind ohnehin eine MINT-freundliche Schule“, sah Lütkenhaus in dem Angebot einen weiteren Baustein der Berufsvorbereitung schon vor der Potenzialanalyse in Jahrgang 8. Ähnlich wie in dem Profilschulangebot „sozial genial“ werde den Jungen und Mädchen schon früh ein Eindruck von den vielfältigen Berufsbildern des wissenschaftlich-technischen Bereichs vermittelt.

An jeder Station bekamen die Kinder Laufzettel mit den Aufgaben, die sie nach Erledigung der Tests selbst ausfüllten. Unten war jeweils die Berufsart verzeichnet, die zum Test gehörte. Beim Ausprobieren und der Suche nach der richtigen Lösung gaben die Mitarbeiter des Technikzentrums bei Bedarf hilfreiche Tipps.

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