Dauerparker nicht erwünscht

22 neue Pkw-Stellplätze am Herberner Friedhof 

+

Herbern – Besuchern und Trauergästen des Herberner Friedhofes steht ab sofort ein neuer Parkplatz zur Verfügung. Erreichbar sind die 22 Stellplätze von der Rankenstraße aus über die bestehende Bauhof-Zufahrt (neben der Einfahrt des Bestattungshauses Goßheger).

Hinweisschilder zur Einfahrt werden in Kürze aufgestellt. Insbesondere bei Beerdigungen waren die Parkflächen am Friedhof nicht mehr ausreichend. 

Am Donnerstagnachmittag nahmen Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Christian Scheipers und Jan Rohlmann vom Tiefbauamt sowie Max Kersting für die ausführende Tiefbaufirma Mors den neuen Parkplatz offiziell in Betrieb. In einer Netto-Bauzeit von nur vier Wochen wurden die Arbeiten erledigt, schilderte Jan Rohlmann, der die Bauleitung innehatte. 

500 Quadratmeter groß

Um den Höhenunterschied des Geländes neben dem Friedhofsgebäude zu kompensieren, wurde das Gelände eingeschnitten und mit einer 80 Zentimeter hohen L-Steinwand befestigt. In nördlicher Richtung zum Nachbargrundstück Goßheger hin wurde die vorhandene Böschung mit einem provisorischen Holzzaun begrenzt. 

Im Herbst folge eine Heckenpflanzung, die den Zaun später überflüssig mache, erklärte Christian Scheipers. Der Parkplatz ist 500 Quadratmeter groß, die mittlere Fahrbahn 6,25 Meter breit. 20 Parkplätze sind mit einer Breite von 2,70 Meter angelegt, zwei sind 3,85 Meter breit und für Personen mit Mobilitätseinschränkung reserviert. 

Drei LED-Mastleuchten beleuchten die barrierefrei zugängliche, öffentliche Stellfläche. „Dauerparker oder Wohnmobile sind hier allerdings nicht erwünscht“, betonte der Bürgermeister. Der ursprünglich angedachte Bau eines Fußwegs von der Bernhardstraße/Werner Straße aus zum Parkplatz wurde verworfen, weil er über die hohe Böschung nicht barrierefrei realisierbar gewesen wäre.

Zwei Ideen für Barrierefreiheit

Auch wäre eine Überquerung der Straße durch Fußgänger an dieser Stelle aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht geraten, hieß es. „Wir haben zwei Ideen, wie man den Friedhofseingang an der Werner Straße barrierefrei gestalten kann, wir prüfen derzeit die Umsetzbarkeit, so Risthaus. 

Sobald die Arbeiten an dem Kolumbarium auf dem Ascheberger Friedhof beendet seien, wolle man auch auf dem Herberner Friedhof eine solche Anlage errichten, ergänzte er.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare