Neuer Jugend-Treff in Herbern kommt gut an

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Das OJA-Team (v.l.) Wencke Lemcken, Dirk Hermann, Uta Kerckhoff und Saskia Adriaans freuen sich im „Juin“ in Herbern, Jugendlichen eine Anlaufstelle bieten zu können.

Herbern - Der  Jugend-Treff der Offenen Jugendarbeit Ascheberg (OJA) im neuen Jugend- und Integrationszentrum in Herbern kommt seit dem Start am 17. Mai bei Kindern und Jugendlichen gut an.

Vor drei Wochen hatte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus das neue „Juin“ im ehemaligen Geschäftsgebäude „Haus Berger“ eröffnet. „Die zentrale Lage an der Südstraße ist perfekt“, bestätigte am Donnerstag Saskia Adriaans vom OJA-Team auf Nachfrage, dass schon viele Kinder und Jugendliche das Freizeitangebot angenommen hätten. Billard oder Dart, Kicker, Playstation oder Wii und dazu viele andere Spielangebote, die Spaß und Unterhaltung bringen, seien vorhanden und würden gerne genutzt, beschreibt die OJA-Mitarbeiterin die Startphase des Jugend-Treffs. „Das Interesse ist da und es kommen auch Jugendliche aus Ascheberg ins Juin, um hier Zeit zu verbringen.“ 

Extra-Öffnung für Profilschüler 

Für die Schüler der Profilschule hat sich das „Juin“ schon zum angesagten „Pausenfüller“ entwickelt. „Wir öffnen montags und mittwochs extra zur Mittagszeit, damit die Profilschüler vom Schulstandort Herbern hier ihre Mittagspause verbringen können“, sagt Saskia Adriaans. Ansonsten ist das „Juin“ nachmittags jeweils am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet. Am Freitagnachmittag von 15 bis 16.30 Uhr hat das OJA-Team den Kinder-Treff etabliert. 

Wie auch im Burg-Treff in Ascheberg sind die OJA-Mitarbeiter Dirk Hermann, Wencke Lemcken, Uta Kerckhoff und Saskia Adriaans immer auch wichtige Vertrauenspersonen und Ansprechpartner, wenn es um Probleme, Sorgen, Fragen der Jugendlichen oder um Unterstützung – etwa bei Bewerbungen – geht. Träger der Offenen Jugendarbeit ist die Jugendhilfe Werne. Nach einer Anlaufzeit wolle man im neuen Herberner Jugendtreff dann ganz nach Bedarf auch Projekte durchführen, blickt Adriaans auf zukünftige Vorhaben. 

Herberner sind neugierig

Neben der OJA wird das „Juin“ künftig auch von der Flüchtlingshilfe St. Lambertus und der Ascheberger Tafel genutzt. Auch die Beratungsangebote von Flüchtlingssozialarbeiter Lars Steinbring sind hier angesiedelt. 

Einen Blick durch die Tür haben übrigens auch schon viele Herberner gesucht, die dem Jugendalter entwachsen sind. Wir hatten schon oft Besucher aus dem Dorf, die sich die Räume angeschaut und das Gespräch mit uns gesucht haben, berichtet Adriaans. So beispielsweise auch die Bürgerschützen, die das Schmücken der Südstraße für eine Stippvisite unterbrochen und die OJA-Räume besichtigt hätten.

Die OJA bietet den Jugend-Treff im „Juin“ immer dienstag-, donnerstag-, freitag- und samstagnachmittags an. Freitags findet von 15 bis 16.30 Uhr zusätzlich ein Kinder-Treff statt.

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