Neuer Investor für Wohnpark Josephsquartier

Das ehemalige Krankenhaus in Herbern könnte schon bald Geschichte sein. Derzeit werden die Pläne für eine Neubebauung vorgelegt.
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Das ehemalige Krankenhaus in Herbern könnte schon bald Geschichte sein. Derzeit werden die Pläne für eine Neubebauung vorgelegt.

Herbern - Wenn die Mitglieder des Bauausschusses in der kommenden Woche ihre Zustimmung zu den neuen Plänen zum „Wohnpark Josephsquartier in Herbern“ geben, dann könnte schon bald der Startschuss zum Abriss des alten Krankenhauses erfolgen. Die notwendige Änderung des Bebauungsplanes H13 „Bakenfelder Weg“ steht am Donnerstag, 14. Januar, auf der Tagesordnung.

Seit acht Jahren ist das alte Krankenhaus am Bakenfelder Weg nun verwaist. In den vergangenen zwei Jahren hatte die Sagir AG aus Bielefeld ein Konzept für die Fläche erarbeitet. Im vergangenen Somme hatte das Unternehmen allerdings von der Realisierung des Projektes Abstand genommen. Zwischenzeitlich wurden Gespräche mit der Kirchengemeinde, den Maltesern, die als Pächter fungiert haben, geführt.

Aktuell steht ein neuer Investor bereit, der zusammen mit dem Architekturbüro Evers aus Coesfeld das Projekt „Wohnpark Josephsquartier in Herbern“ auf den Weg bringen wird.

Im Gegensatz zu den alten Planungen würden nun die Stellpätze für die Autos nicht mehr auf dem Gelände sondern als Tiefgaragenplätze in die Häuser integriert, nannte Bauamtsleiter Klaus van Roje eine der Veränderungen. Die insgesamt fünf Gebäude erstrecken sich im Bereich Bakenfeld über zwei Geschosse und im hinteren Teil des Geländes über drei Geschosse. In den zweigeschossigen Gebäuden befinden sich jeweils drei Wohnungen, in den beiden mittleren Gebäuden entstehen einmal fünf und einmal acht Wohnungen auf drei Ebenen und im größten Gebäudekomplex werden zehn Wohnungen errichtet. Insgesamt entstehen 29 Wohneinheiten.

Nach Auskunft von van Roje wird der neue Investor die Fläche erwerben, die Erbbauberechtigung werde erlöschen. Die Änderung des Bebauungsplanes werde nötig, weil am Bakenfelder Weg eine dreigeschossige Bebauung bislang nicht vorgesehen sei, so van Roje. Mit Blick auf das recht massive Vorgängergebäude, das alte Krankenhaus, sei da aber nicht mitSchwierigkeiten zu rechnen.

In der Sitzung des Bauausschusses wird Architekt Johannes Evers vom gleichnamigen Architekturbüro die detaillierten Pläne vorstellen. „Die Synergieeffekte zum Malteserstift St. Benedikt sollen genutzt werden“, so van Roje. Zum Konzept gehöre es, mit Bezug auf Betreuung und Pflege vor Ort vorhandene Kompetenzen zu nutzen. Beispielsweise gebe es noch Kapazitäten in der Kantine der Seniorenanlage, die von den künftigen Bewohnern des Wohnparks genutzt werden könnten.

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