Kurzweiliger Wegweiser

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Der Wolfspfad mit Bronze-Wolf ist Teil der Schlösserachse.

ASCHEBERG -  Eindrucksvolle Baumriesen, Fledermäuse auf nächtlicher Jagd, bunte Schmetterlingsvielfalt gefiederte Sänger, Blumenwiesen, artenreiche Wälder – die neue Broschüre zum Natur-Tourismus entlang der Schlösserachse Nordkirchen und Westerwinkel bündelt nicht nur eine Fülle beeindruckender Fotos der heimischen Flora und Fauna.

Sie leitet Touristen mit Rad- und Wanderkarten, Audio-Guides und vielen wissenswerten Hinweisen zu den natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten der Umgebung.

„Erleben, Lernen, Stille Erholung“, lautet der Untertitel der von den beiden Gemeinden herausgegebenen Broschüre. Mit dem 100 Seiten starken Heft haben Birgit Stephan (Redaktion und Bearbeitung), Silvia Trau (Layout und Umschlaggestaltung) und das Mitarbeiterteam vom Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld einen optisch sehr gelungenen, kurzweiligen Führer vorgelegt, der neugierig macht auf Landschaft und Parkanlagen rund um das „Westfälische Versailles“ in Nordkirchen und Schloss Westerwinkel in Herbern.

Nach der Lektüre ist das Erkunden empfohlen. Zu Fuß oder per Rad kann man sich auf individuelle Entdeckungsreise begeben und die seltenen und geschützten Eichen- und Hainbuchenwälder entdecken. Das Projekt Schlösserachse kennzeichnen ferner die extensiv genutzten Grünlandflächen und die vielfältigen Strukturen der münsterländischen Parklandschaft, die den Charakter des Gebietes prägen.

Ruheinseln mit Wanderliegen, Fledermausbank, akustischer Rundgang, Walderlebnispfad, Schutzgebiete für Amphibien und der Steg zum Kleingewässer im Schlosspark Nordkirchen – die vielen verschiedenen Entdeckungsstationen machen das Naturerlebnis perfekt.

Nicht zu vergessen die kulturellen Hingucker wie die Schlösser- und Parkarchitektur oder die überlebensgroße Libelle von Regine Rostalski vom Kunsthof Nordkirchen. Bildhauerin Waltraud Hustermeier aus Münster schuf die Waldkäuzchen und Herberns „Letzten Wolf“ aus Bronze.

Auf den Wanderwegen Fledermaus-Rundweg (3,5 Kilometer), Eichenblatt-Rundweg (4,9), Kaisermantel-Rundweg (4,2), Wolfspfad vom Schloss Westerwinkel zum Heimathaus in Herbern (2,8) und Von Schloss zu Schloss (ca. 12) kann man das Gebiet in all seinen Facetten kennenlernen.

Interessant aufbereitete Historie über die Herzöge von Arenberg, Haus Ichterloh, das berühmte Pferd Stronzian, das Adelsgeschlecht Esterhazy bis hin zu den spannenden Geschehnissen rund um die Jagd auf den „Letzten Wolf“ anno 1835 rundet die Infobroschüre ab. Das lebensgroße Bronze-Abbild ziert wie berichtet seit Kurzem den Wolfspfad am Westerteich in Herbern.

Bei den örtlichen Touristinformationen von Nordkirchen Marketing (Südturm des Schlosses) und Ascheberg Marketing (Katharinenplatz 1, Ascheberg) kann man die Broschüre und weitere Infos zu Exkursionen, Wanderungen, Schlossführungen und zum Programm einholen. Dazu gehören z.B. Familienexkursionen wie „Hirschparkdetektive“ und „Unterwegs mit Horst Forst“, poetische Wanderungen oder Lesungen.

Die Geräte für den akustischen Rundgang können bei Nordkirchen Marketing ausgeliehen werden. In Herbern liegt die Broschüre zur Schlösserachse zudem im Hotel Wolfsjäger aus. Führungen im Schloss Westerwinkel können telefonisch vereinbart werden. - gh

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