Hohe Beteiligung bei Wahl zum Pfarreirat

Auch Bernhard Kruckenbaum wollte mitbestimmen, wer die Verantwortung im Pfarreirat tragen soll.

ASCHEBERG -  Die katholische Pfarrgemeinde St. Lambertus hat ein neues Führungsgremium. 1225 Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Lambertus haben sich Samstag und Sonntag in Ascheberg, Herbern und Davensberg aufgemacht, um den ersten Pfarreirat der neu fusionierten Kirchengemeinde zu wählen.

Der Verantwortung stellen sich künftig folgende Gemeindemitglieder: Walburgis Beckendorf, Dr. Marc Bücker, Karl-Georg Dartmann, Stefan Grauthoff, Ulrich Hüging, Reinhard Hartwig, Manfred Neuhaus, Silke Nientidt, Elke Niesmann, Andreas Nölkenbockhoff, Maria-Luise Rellmann, Barbara Schulze Hobbeling-Terhardt. Damit gehören dem Pfarreirat jeweils vier Mitglieder aus den ehemaligen Gemeinden Ascheberg, Herbern und Davensberg an.

Die Wahlbeteiligung lag bei 13,9 Prozent. Erfreulich war, dass nur neun Stimmzettel – das entspricht 0,74 Prozent – ungültig waren. Die Wahlberechtigten hatten die Wahl aus 18 Kandidaten. Zwölf Mitglieder galt es für das neue Gremium zu bestimmen.

Laut Satzung des Bistums Münster trägt der Pfarreirat in Zusammenarbeit mit den im Dienst der Pfarrei stehenden Mitarbeitern die Verantwortung für das Gemeindeleben. „Gemeinsam mit dem Pfarrer sowie den für die Seelsorge amtlich Beauftragten berät er alle die Pfarrei betreffenden Fragen und Aufgaben, fasst Beschlüsse und trägt – gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitgliedern – Sorge für deren Durchführung. In diesem Miteinander hat der Pfarreirat teil an der Pfarreileitung.“

Der leitende Pfarrer von St. Lambertus, Carsten W. Franken, freute sich über die gute Wahlbeteiligung, die fünf Prozentpunkte höher lag als der Bistumsdurchschnitt (7,1 Prozent). Ebenfalls freute sich der Geistliche, dass mit der Pfarreiratswahl ein weiterer Schritt in der fusionierten Gemeinde erreicht ist.

Mit der Neustrukturierung der Wahlen – von Pfarrgemeinderatswahlen zur Pfarreiratswahlen – will das Bistum Münster der Situation in fusionierten Gemeinden gerecht werden. Das neue Wahlverfahren bietet die Möglichkeit, Quoten für einzelne Orte einzuführen. Das soll gewährleisten, dass alle ehemaligen Kirchengemeinden repräsentiert sind. - isa

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