Musikschule Ascheberg feiert 35-jähriges Bestehen mit einem Fest

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Christoph Hönig und Sekretärin Christa Edelbusch freuen sich aufs Fest in der Profilschule.

Ascheberg - Die Musikschule Ascheberg wird 35 Jahre alt und plant am Samstag, 16. Juni, von 14 bis 17 Uhr ein sommerliches Musikfest in der Profilschule Ascheberg (Bahnhofsweg 5). Eltern, Freunde, Förderer und alle, die Freude an handgemachter Musik haben, erwartet ein ebenso klangvolles wie unterhaltsames Programm unter dem Motto „Haste Töne!“

Der Auftakt gehört den Kindern, die in der musikalischen Früherziehung spielerisch an Musik und Tanz herangeführt werden. Danach gestalten die Musikschüler mit Kurzauftritten sowie die Instrumental-Ensembles, die B-Sharp-Bigband, der Frauenchor Chor-a-Sonnes und die Tänzer mit ihren Shows den weiteren Nachmittag. Wer mitmachen möchte, hat dazu Gelegenheit bei einer Street-Dance-Aktion.

In mehreren Räumen des Profilschul-Gebäudes 2 können Instrumente unter Anleitung der Musiklehrer ausprobiert werden. Während die Musikbeiträge vorwiegend in der Aula und im Gebäude 2 der Profilschule auf die Bühne gebracht werden, können sich die Besucherinnen und Besucher in der Mensa bei Kaffee und Kuchen treffen. 

562 Schüler an der Musikschule

Das Musikschulfest wird alle fünf Jahre ausgerichtet. Musikschulleiter Christoph Hönig, freut sich auf die Neuauflage am 16. Juni. Auch wenn vor fünf Jahren die Schülerschar noch größer gewesen ist, verfügt die Musikschule Ascheberg nach wie vor über ein dicht geknüpftes Netz aus Schülern, Lehrern, Ehemaligen und den Mitgliedern des Trägervereins um den Vorsitzenden Martin Kießling. So gelingt es, das von der Gemeinde finanziell unterstützte vielfältige Musikschulangebot aufrechtzuerhalten. 

Geburtenrückgang und Abitur in zwölf Jahren hätten in den vergangenen Jahren einen deutlichen Einschnitt hinterlassen, schildert Christoph Hönig im Gespräch mit dem WA die Entwicklung. Aktuell sind 328 Instrumentalschüler an der Musikschule eingeschrieben, insgesamt 562 Schüler (ohne musikalische Früherziehung). In der Ensembles-Arbeit sind teils auch Ehemalige aktiv. 

Angefangen habe alles im November 1983, als sich die Musikschule um ihren Leiter Wolfgang Thül und dessen Stellvertreter Frank-Thomas Mitschke gründete, berichtete Hönig. Auf Nachfrage vieler Eltern nach einem Musikschulangebot hatte die Gemeinde den Anstoß zur Vereinsgründung gegeben. Die Musikschule Ascheberg sei dem Verband deutscher Musikschulen angeschlossen, in dem nicht kommerzielle Vereine organisiert seien, erklärte Hönig. 

Christoph Hönig ist seit 1988 Musikschulleiter

Nach einem provisorischen Start im Keller-Büro von Wolfgang Thül zog die Musikschule später ins Dachgeschoss von Ascheberg Marketing am Katharinenplatz um. Seit 1988 leitet Christoph Hönig in enger Zusammenarbeit mit dem Trägerverein und Sekretärin Christa Edelbusch die Geschicke der Musikschule. 

2002 folgte der Umzug an den heutigen Standort in der Lambertusschule Ascheberg, die Platz bietet für den Bürotrakt, Probenraum und Instrumente wie Klavier, Schlagzeug oder Keyboard. „Die Nachfrage nach Instrumenten verändert sich immer wieder“, sagt Christoph Hönig. Das dauerhaft nachgefragteste Instrument sei das Klavier. Gitarre, Blockflöte Keyboard, Geige und Querflöte zählten ebenfalls zu den beliebten Instrumenten. Den Unterricht übernehmen ausnahmslos Lehrkräfte mit einer Hochschulausbildung. 

In der musikalischen Früherziehung sieht Christoph Hönig den idealen Einstieg. Alle Kinder, die daran teilgenommen haben, seien bei der späteren Wahl eines eigenen Instruments sehr sicher gewesen.

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