Schnelles Internet für 100 Euro

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Mit einem Gläschen Sekt wurde gestern der BBV-Shop bei Elektro Weischer in Ascheberg eröffnet. In Herbern ist das Geschäft Angelkort Ansprechpartner für die Glasfaser-Kunden.

Ascheberg - 100 statt 700 Euro für den Anschluss an die Glasfaser: Mit einem satten Abschlag von 600 Euro pro Hausanschluss bringt die BBV Münsterland die Kundenakquise in Sachen Breitbandversorgung in der Gemeinde Ascheberg auf Touren. Wer bis zum 31. Juli den Vertrag für schnelles Internet unterzeichnet, bekommt die Glasfaser zum Minipreis ins Haus gelegt. Bei potenziell höheren Anschlusskosten für größere Gewerbebetriebe werden die 600 Euro gutgeschrieben.

Voraussichtlich zum Jahresende soll bei den ersten Breitbandnutzern das „Licht angehen“, formulierte der Leiter des Vertriebs, Wolfgang Ruh, in der Info-Veranstaltung der BBV Münsterland in der Aula der Fontane-Schule am Donnerstagabend. Sollten mindestens 1500 anschlusswillige Kunden aus Ascheberg, Davensberg und Herbern den Vertrag abzeichnen, kommt ihnen das Internet bald in rasanter Geschwindigkeit von 100, 200 oder 300 Megabit/Sekunde ins Haus. Maßgeschneiderte Lösungen für gewerbliche Nutzungen sind möglich. Für alle, die nach dem Stichtag 31. Juli abschließen, würden 700 Euro Anschlusskosten fällig.

Gestern eröffnete der Internetprovider einen BBV Shop-in-Shop bei Elektro- Weischer, Sandstraße 16, in Ascheberg. In Herbern kann man im Schreibwarengeschäft von Benedikt Angelkort die Verträge unterzeichnen.

Anschlusspreis runter, Anschlusserwartung rauf. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus hakte in der Veranstaltung nach, warum die BBV ihre Erwartungen von ursprünglich 1100 Verträgen nach oben korrigiert habe?

Man investiere mit rund 15 Millionen Euro viel Geld und habe sich entschlossen, für das attraktive Angebot „ein paar Euro mehr auszugeben“, sagte Wolfgang Ruh. Bei rund 1500 Verträgen werde dies für den Internet-,TV- und Telefonanbieter wirtschaftlich. Ziel sei es, mit dem Ausbau im Juli anzufangen. Spätestens Anfang 2016 soll in den drei Ortsteilen das Glasfasernetz verlegt sein, ergänzte der Leiter der Marketingentwicklung, Hardy Heine.

Wir garantieren perfekten Tiefbau, versicherte Ruh, dass man die Straßen so hinterlassen werde, wie man sie vorgefunden habe. Für die Verlegung zum Haus müsse eine Grundstückseigentümer-Erklärung vorliegen. In den Außenbereichen wird BBV Münsterland, die mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Römerberg (bei Speyer) eine erste Referenz abgeliefert hat, von sich aus keine Glasfaserkabel verlegen. Wenn aber ein Landwirt z.B. selbst einen Kabelschacht ziehe, sei man mit Material und Anleitung zur Stelle.

Bei der gestrigen Shop-Eröffnung in Ascheberg bestätigte Hardy Heine, dass die Pläne der BBV in der Region auch über die projektierten Kommunen Ascheberg, Nordkirchen und Lüdinghausen hinaus gut ankommen und das Interesse am Glasfaserausbau wächst. - gh

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