Rund sieben Prozent mehr 

Die Müllabfuhr in der Gemeinde Ascheberg wird 2019 teurer

Ascheberg - Die Müllabfuhr in der Gemeinde Ascheberg wird teurer. 11,96 Euro oder 7,07 Prozent mehr muss die Durchschnittsfamilie 2019 für eine 80-Liter-Restmülltonne, die alle vier Wochen geleert wird, abführen. Waren in diesem Jahr 169,08 Euro zu zahlen, werden es 2019 dann 181,08 Euro sein. 

Anlass für den Anstieg des Gebührensatzes, der für die gängigsten Abfallgefäße zwischen sieben und acht Prozent beträgt, ist laut Verwaltung ein neuer Vertragsabschluss mit der Firma Remondis. Nach internationaler Ausschreibung bekam das Unternehmen den Zuschlag und wird nun für sieben weitere Jahre den Hausmüll im Kreis Coesfeld entsorgen. 

Neuer Vertragsabschluss ist Grund für Anstieg

Ins Leistungspaket gehören das Einsammeln und Abfahren von Restmüll, Bioabfall und Altpapier sowie die Gebietsabfahrten für Grünabfall und Sperrmüll in den verschiedenen Kommunen. 

In ihrer Gebührenkalkulation geht die Verwaltung von 12 927 schwarzen, blauen und braunen Gefäßen (Stand Oktober) aus. Das Einsammeln der Inhalte kostet 229 547 Euro; das sind 27 000 Euro mehr als zuvor. Für die Miete der Gefäße fallen 7 000 Euro mehr an. Bei 110 602 Euro liegen die Kosten für die Abfuhr von Sperrmüll, für die Sammlungsergebnisse der Recyclinghöfe und des Schadstoffmobils sowie für das gemeindliche Schreddergut. 

Die Beförderung des Abfalls schlägt mit 149 109 Euro zu Buche und wird damit um 29 000 Euro teurer. 

Deponiegebühr steigt moderat

Die Deponiegebühren steigen 2019 um 7 000 Euro moderat an. Kaum verändert stellen sich die Verwaltungskosten für dieses Segment im Rathaus dar, die bei 104 017 Euro nahezu konstant bleiben. Um 10 000 Euro auf 65 587 Euro sinken die Kosten, die am Bauhof anfallen. 

Da Gebühren von der Gemeinde kostendeckend erhoben werden müssen, fließen auch Abweichungen aus den Vorjahren in die Kalkulation ein. Die Kosten steigen hier von 1,18 auf insgesamt 1,27 Millionen Euro. 

Auch die Erlöse aus den Wertstoffen werden in der Kalkulation berücksichtigt. Die Grundgebühr für die Müllabfuhr liegt wie gehabt bei 50 Euro. 

Im Haupt- und Finanzausschuss stehen die Gebührenkalkulationen der Gemeinde am Dienstag, 4. Dezember, (18, Uhr, Bürgerforum Dieningstraße 7) in Gänze auf der Tagesordnung.

Rubriklistenbild: © dpa

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