Mini-WM: Team Japan gewinnt

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Team Japan gewinnt den Titel der Mini-WM.

Herbern - Der Weltmeister kommt aus Europa – so viel steht bei der Fußball-WM in Russland schon vor dem Halbfinale fest. Bei der Mini-WM in Ascheberg am Sonntag waren die Kräfte auf dem Kleinfeld anders verteilt. Dort setzte sich das Team Japan durch und freute sich über den Titel.

Zum dritten Mal hatte „Ascheberg Marketing“ zusammen mit der Profilschule und den Fußballvereinen zur Mini-WM eingeladen. Nach der Premiere in Ascheberg und der zweiten Auflage in Davensberg waren die sechs- bis elfjährigen Kicker in diesem Jahr auf dem Gelände des SV Herbern aktiv. „Zehn Mannschaften mit rund 60 Spielern haben sich angemeldet, das sind etwas weniger als in den Vorjahren“, erzählte Florian Schulte, Lehrer an der Profilschule, und Mitglied der Wettkampfleitung. 

Zehn Mannschaften kickten am Sonntag in Herbern gegeneinander.

Trotzdem war Martin Bußkamp von Ascheberg Marketing mit der Resonanz zufrieden. „Es ist ein schönes Turnier“, fand er. Auch am Ende war er noch bestens gelaunt: „Die Veranstaltung hat viel Spaß gemacht und es hat alles super geklappt.“ Da stimmten auch Nico, Dominik, Matilda (alle 10 Jahre) und die beiden neunjährigen Wim und Jost zu. Die fünf kickten unter der Flagge Portugals. Bei der „echten“ WM gab es für die Portugiesen ein relativ frühes Ende, bei der Mini-WM spielte das Team am Ende um Platz drei, verlor dabei allerdings 1:0 gegen Brasilien. „Es macht richtig Spaß“, freute sich Nico. Er kickt in seiner Freizeit im Verein und war mindestens genauso motiviert wie die allermeisten jungen Spielerinnen und Spieler. 

Mini-Weltmeisterschaft in Herbern 

Die standen jeweils zu viert auf dem Platz, weitere Teammitglieder konnten jederzeit und so oft wie gewünscht ausgewechselt werden. Ehe die Teams sieben Minuten Zeit hatten, den Ball im Tor des Gegners zu versenken, standen die Hymnen auf dem Programm. „Vor jeder Begegnung spielen wir die jeweiligen beiden Nationalhymnen etwa 30 Sekunden lang an“, erzählte Schulte. Danach ging es auf dem Feld ordentlich zur Sache. 

Die Spieler feuerten sich gegenseitig an, von außen schallten weitere Anfeuerungsrufe und Torjubel über das Kleinfeld. Japan hat das Finale übrigens gegen Nigeria gewonnen. Das Team Deutschland landete auf Platz fünf. Ein wenig Unmut gab’s in Sachen „Fair Play“. Nicht immer seien die Fußball-Regeln eingehalten worden, hieß es auch bei der Siegerehrung, die Toni Brockmeier vom SV Herbern vornahm. 

Dank sprachen die Organisatoren noch der Firma Davert und dem Hotel-Restaurant „Zum Wolfsjäger“ aus, die das Mittagessen sponserten. Applaus gab´s überdies für den Schnäppchenmarkt. Inhaber Uwe Möhrchen war nicht nur Schiedsrichter, sondern hatten auch die Team-Shirts gespendet.

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