115 000 Euro stehen zur Verfügung

Mehr Parkplätze für Friedhof: 22 neue Stellplätze sollen Situation verbessern

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Auf der Wiese zwischen der Rankenstraße und dem Betriebshof des Friedhofs (Gebäude hinter der Hecke) sollen nach dem Willen des Bauausschusses 22 neue Stellplätze für die Friedhofsbesucher entstehen

Herbern - Ein neuer Parkplatz mit 22 Stellflächen soll am Friedhof in Herbern das knappe Parkangebot verbessern. Für den Ausbau der gemeindlichen Fläche zwischen der Rankenstraße und dem Betriebshof des Friedhofs stehen der Gemeinde 115 000 Euro zur Verfügung.

Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss gab am Donnerstag grünes Licht. Die Ausschreibung wird vorbereitet und soll zeitnah herausgehen. „Im Frühjahr können wir loslegen“, schätzte Christian Scheipers vom Tiefbauamt ein. 

Der Parkraum am Friedhof in Herbern war schon längere Zeit alles andere als auskömmlich. Trauergäste und Friedhofsbesucher mussten sich auf die Parkflächen in der Ostland- und Bodelschwinghstraße sowie auf den Parkplatz an der evangelischen Kirche beschränken. Dieser wird allerdings seit der Eröffnung der Kita „Abenteuerland“ vor einem Jahr stärker frequentiert. Auch in der Bodelschwinghstraße gibt es an der dortigen Kita Parkbedarf. 

Zufahrt über Erschließungsstraße des Betriebshofes

Von der 800 Quadratmeter großen Parkplatzparzelle sollen 550 Quadratmeter befestigt werden, heißt es in der Sitzungsvorlage. Südlich grenzt die Fläche an das Friedhofsgelände und westlich an die Bernhardstraße (B54). Nördlich (in Richtung Rankenstraße gesehen) werde die restliche Fläche mit ihrem natürlichen Gefälle mit einer Böschung und Winkelkanten stabilisiert. Die Zufahrt zum neuen Parkplatz soll von der Rankenstraße (neben Bestattungshaus Goßheger) über die Erschließungsstraße des Betriebshofs führen. Die Anregung aus dem Ausschuss, zusätzlich einen fußläufigen Zugang von der Bernhardstraße zum Parkplatz zu schaffen, wurde aufgenommen. 

Der Herberner Friedhof.

Parkbuchten werden 2,8 Meter groß

Zwei der Parkbuchten werden in einer Breite von 3,5 Meter für Menschen mit Behinderung angelegt. Die anderen Stellflächen – nach den Plänen der Tiefbauer waren zunächst 24 vorgesehen – sollten 2,55 Meter breit werden. Der Ausschuss versammelte sich aber hinter dem Vorschlag von Maria Schulte-Loh (CDU), auf zwei Plätze zu verzichten und stattdessen die Buchten 2,8 Meter breit zuzuschneiden. Die Fahrzeuge seien heute häufig breiter und länger, lautete das Argument. 

Bei der Pflasterung hält man sich an die Farbgebung, die bei der Neugestaltung des Friedhofes gewählt wurde und schafft so ein einheitliches Gesamtbild. Die Stellflächen werden mit einer Bänderung gut erkennbar abgeteilt und sind mittig über die 6,25 Meter breite Fahrspur anzufahren. Als Abschluss soll eine Hecke den Parkplatz einfassen. Planung, Ausschreibung und Bauleitung übernimmt die Fachgruppe Tiefbau, sodass lediglich geringe Kosten für externe Planungsleistungen (Vermessung/zeichnerische Darstellung) entstünden.

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