Marktmeister ist mit Benediktus-Kirmes zufrieden

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Herbern - Die Benediktus-Kirmes 2017 ist vorbei, die Schausteller sind mit Fahrgeschäften und Ständen weitergezogen. Immerhin: Das Vorjahresniveau mit seinem ordentlichen Besucherzuspruch wurde wieder erreicht, zieht Marktmeister Rolf Kehrenberg eine positive Bilanz der Veranstaltung.

Auch am Sonntagnachmittag hätten sich die Kirmesfreunde noch auf der Talstraße getummelt und dem Rummel einen ansprechenden Besuch beschert, sagte Kehrenberg. „Wir können jetzt 2018 angehen“, sah er überhaupt keinen Anlass, die in der Vergangenheit oft geführte Diskussion über das Wohl und Wehe der Herberner Dorfkirmes aufzuwärmen.

Terminpanne beim Feuerwerk

Etwas misslich wirkte sich allerdings eine Terminpanne beim Feuerwerk aus. Denn dies sollte eigentlich wie im Vorjahr am Samstag für Kirmesstimmung sorgen. So war es auch auf den Plakaten angekündigt. Stattdessen wurden die Raketen schon am Freitagabend gezündet. Im nächsten Jahr wird dann mit dem Samstag wieder die bewährte Reihenfolge eingehalten. Eine weniger angenehme und nicht beeinflussbare „Tradition“ drückte auch diesmal wieder die Besucherzahlen. 

„Wir wünschen uns einfach mal besseres Wetter an allen drei Tagen“, beklagte Kehrenberg, dass Besucher wie Schausteller der Kirmes am Freitag mit kräftigen Schauern leben mussten. An den Folgetagen war das Wetter dann besser. Ein Dauerproblem ist, dass häufig mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden. So war es auch diesmal mit dem Kirmesstart, der Eröffnung der Emmerbachaue in Davensberg, einer kfd-Veranstaltung und einigen Geburtstagsfeiern, berichtete Kehrenberg.

15 Schausteller waren da

15 Schausteller hatten diesmal ihre Fahrgeschäfte und Stände in Herbern aufgebaut. Unter ihnen war man etwas irritiert, weil einige Schausteller, die sozusagen in der Warteschleife für die Jacobi-Kirmes (29. bis 31. Juli) schon in der Vorwoche ihre „Zelte“ in Ascheberg aufgeschlagen hatten, auf der Benediktus-Kirmes nicht präsent waren, berichtete der Marktmeister. Das müsse man durchaus zur Kenntnis nehmen, sagte Kehrenberg mit Blick auf die Wohnwagen, die seither auf der Festwiese an Schlingermanns Hof stehen. Dieser sei kein Campingplatz.

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