Marien-Grundschüler werden zu Forschern

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Eliv, Neele und Joline (v.l.) experimentierten am Forschertag mit der Wärme von Sauerstoff. Sie versuchten, einen Luftballon nur mithilfe von erwärmter Luft aufzublasen.

Herbern - Naturwissenschaftliche Experimente führten elf Schüler der achten Klassen der Profilschule am Dienstag im Rahmen eines Forschertages zusammen mit Schülern der Mariengrundschule durch.

An verschiedenen Stationen lernten die Kinder in Kleingruppen, welche Stoffe sich in Wasser auflösen oder wie der Säuregehalt von Flüssigkeiten bestimmt wird. Jedes Experiment leitete freiwillig einer der elf Profilschüler. „Das Fach macht sehr viel Spaß. Ich lerne viel über chemische Prozesse. Mein Wissen versuche ich jetzt weiterzugeben“, sagte der 14-Jährige Profilschüler Maurice. Eliv, Neele und Joline testeten, was passiert, wenn heiße Luft in einen Luftballon strömt. „Weil die Luft warm ist, bläst sich der Luftballon automatisch auf“, erklärte die zehnjährige Eliv.

Die elf Profilschüler belegen alle den Werkstattunterricht „Kleine Forscher“. „In der Grundschule lernen die Kinder nur den Sachunterricht kennen. Darum geben wir einen Ausblick auf die Fächer Chemie und Physik“, sagte Profilschullehrer Marcel Hake. Wichtig sei ein möglichst positiver erster Eindruck bei den Kindern. „Der Forschertag wird von den Grundschülern sehr gut angenommen“, so Hake. Die Verantwortlichen der Marienschule seien sofort von der Idee begeistert gewesen. „Im Sachunterricht kommen die Themen Chemie und Physik oft zu kurz“, sagte Hake.

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