Nachfolgerin Nadine Fischer

Malteserstift in Herbern nimmt Abschied von Jeanette Möllmann

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Kein leichter Abschied von Jeanette Möllmann.

Herbern – Nach elf Jahren engagierter Leitungsfunktion im Malteserstift St. Benedikt gibt Jeanette Möllmann den Staffelstab zum 1. Februar an Nadine Fischer weiter.

In Doppelfunktion hatte Möllmann auch die Leitung des St. Marien-Malteserstifts in Drensteinfurt inne. Künftig will sie sich auf die Leitung des Drensteinfurter Hauses beschränken. 

Leicht falle ihr der Abschied nicht. So ging ihr Ausstand in dieser Woche auch nicht ohne Tränen vorüber, als sie sich im Kreise von rund 50 Mitarbeitern und Beiratsmitgliedern verabschiedete. 

Nahtloser Übergang

Nach elf Jahren fühle sie sich Kollegen wie Patienten eng verbunden und gehe „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“. Die doppelte Leitungsfunktion gebe sie mit Rücksicht auf Gesundheit und Alter auf. 

Das Haus wisse sie bei ihrer Nachfolgerin Nadine Fischer in guten Händen. Der Übergang ist nahtlos, weil Fischer bereits seit gut einem Jahr als Pflegedienstleiterin in der Einrichtung am Bakenfelder Weg tätig ist. 

Die ausgebildete Krankenschwester erweitert ihren Aufgabenbereich um den Sozialen Dienst und andere Abteilungen. In Kürze kehrt auch Kathrin Weltermann aus der Elternzeit zurück und übernimmt wieder die Pflegedienstleitung. 

Für Möllmann bleibt aus ihrer Tätigkeit nicht zuletzt der Umzugstag vom alten in das neue Haus in Erinnerung. Am 16. August 2008 wechselten 54 Senioren von der Altenhammstraße nach nebenan in den Neubau. Nur eine Woche zuvor hatte sie das sozusagen geübt. Da stand für die Einrichtung in Drensteinfurt ebenfalls der Umzug in einen Neubau im Kalender.

Viele Tränen fließen

Die vielen guten Kontakte zu den Ehrenamtlern aus der Herberner Dorfgemeinschaft schätzt Möllmann ganz besonders. Gemeinsam habe man so einige Kartoffeln für das Kartoffelfest geschält, schmunzelt sie. Zum Abschluss klopfe sie noch an die Zimmertüren der Bewohner, sagt sie. Dann dürften noch weitere Tränen fließen.

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