Feierstunde der Bewohner

Malteser-Seniorenzentrum feiert zehnjähriges Bestehen

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Feierten den runden Geburtstag: (v.l.) Bernhard Pettendrup, Pater George, Jeanette Möllmann, Roland Nieles und Josef Waldmann.

Herbern - Zehn Jahre ist es her, dass das Malteserstift St. Benedikt in Herbern in die Räumlichkeiten am Bakenfelderweg eingezogen ist. Der runde Geburtstag wurde gestern mit Bewohnern, Freunden, Gästen und Mitarbeitern der ersten Stunde ausgiebig gefeiert. 

„Ich erinnere mich noch genau an die alten Räumlichkeiten des St. Josef Krankenhauses, das wir von den Maltesern im Jahre 2000 übernommen haben. Der Neubau war nötig, um den Bewohnern mehr Raum für sich zu schaffen“, sagte der Geschäftsführer der Malteser Rhein-Ruhr GmbH, Roland Nieles in seiner Begrüßungsrede. Dass man damals nicht auf Masse sondern auf Klasse setzen wollte, betonte Nieles ebenfalls. 

„Bewohner sind mitten im Leben“ 

„Wir hätten größer bauen und somit mehr Bewohner aufnehmen können. Doch haben wir uns damals dagegen entschieden. Sechzig Pflegeplätze sind überschaubar und eine gute Größe“, so der Geschäftsführer. 

Hausleiterin Jeanette Möllmann (li.) erinnerte sich in ihrer Rede an die Herausforderungen, vor die der Umzug das Team stellte.

„Alle Bewohner mussten an einem Tag umziehen. Das war schon eine Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert“, sagt Hausleiterin Jeanette Möllmann und weiter: „Für mich ist es immer wieder toll zu sehen, dass unser Haus und unsere Bewohner hier wirklich mitten im Leben sind.“ Knapp 50 Ehrenamtler sorgen neben den Mitarbeitern dafür, dass die Senioren an vielen Veranstaltungen im Dorf und in der Umgebung teilnehmen können. 

Senioren warfen sich in Schale

Gruß- und Dankesworte gab es vom stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg, Bernhard Pettendrup, sowie seinem Amtskollegen aus Drensteinfurt, Josef Waldmann. Auch Vereine wie der Herberner Männerchor, die kfd und viele weitere zählten zu den Gratulanten. 

Die Bewohner und Besucher hatten sich für die Festlichkeiten in Schale geworfen.

Das kleine Jubiläum wurde zuvor mit einer Eucharistiefeier eingeläutet. Pater George lobte die Einrichtung, weil man dort in Würde alt werden könne. Dass es kein Tag wie jeder andere im Malteserstift war, zeigten auch die Bewohner: Sie hatten sich für die Feierlichkeiten in Schale geworfen und genossen zum Jubiläum die Aufmerksamkeiten der vielen Besucher. Mit einem Grillfest klang die Geburtstagsfeier aus. 

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