kfd Herbern zeigt Solidarität mit Missbrauchsopfern

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Ermittlungen zu Missbrauch in der Kirche nach Anzeige

Herbern - Unter dem Motto „#MachtLichtAn“ ruft der Bundesverband der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) am Mittwoch, 12. Dezember, ab 18 Uhr zu einer bundesweiten Klage-Andacht mit Gebet auf. Die kfd Herbern macht mit. Treffpunkt ist in der Kirche St. Benedikt.

Die Aktion findet vor dem Hintergrund von Missbrauchsfällen innerhalb der Katholischen Kirche statt. Sie richtet sich nicht nur an Mitgliedsfrauen, sondern an alle Interessierten. Mit #MachtLichtAn soll öffentlich zum Ausdruck kommen, was die Teilnehmenden bewegt: eine solidarische Klage mit den Opfern und persönliche Betroffenheit. „Das Gebet bietet die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und so der eigenen empfundenen Ohnmacht zu begegnen“, erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende, Professorin Dr. Agnes Wuckelt. 

Forderungen der kfd an die Bischofskonferenz 

Die kfd fordert die deutschen Bischöfe auf, Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen, verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen, unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern. Bei dem Gebet sollen die Teilnehmenden mitgebrachten Taschenlampe auf eine Kirchentür richten, um symbolisch Klarheit in die Dunkelheit des jahrzehntelangen Macht-Missbrauchs zu bringen. Anschließend werden die zentralen kfd-Forderungen an die Deutsche Bischofskonferenz verlesen. Teilnehmende und Passanten können Postkarten mit diesen Forderungen unterschreiben und bis zum 31. Dezember an die kfd-Bundesgeschäftsstelle zurücksenden. Die gesammelten Karten überreicht der kfd-Bundesverband der Bischofskonferenz zur Frühjahrsvollversammlung 2019. Die kfd Herbern hofft auf eine große Beteiligung.

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