Herbern feiert Premiere von „Een Butler op‘n Buurnhoff“ 

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Mit Butler Johann fangen die Komplikationen auf dem Bauernhof an.

Herbern - „Een Butler op‘n Buurnhoff“ - der hat der Laienspielschar Herbern in der Schulaula eine gelungene Premiere beschert. Drei Mal ist das Stück noch zu sehen.

Den Dreiakter „Een Butler op‘n Buurnhoff“ von Hans Schimmel und Wolfgang Binder hat sich das Regie-Trio Andreas Nienhaus, Walburga Sennekamp und Carolin Frigge mit dem Dorfensemble vorgenommen und offensichtlich auch in dieser Spielzeit wieder ein glückliches Händchen bewiesen. Das Werk aus dem Plausus-Verlag wurde in der plattdeutschen Bearbeitung durch Andreas Nienhaus in der Premierenveranstaltung am Freitagabend in der Aula der Profilschule ein voller Erfolg.

Bauer Lammers macht krumme Sachen 

 „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“, mahnt Maria Lammers (Marion Kraß) ihren Bruder Bernd (Kai Nienhaus) schon lange. Denn der hat sich auf krumme Touren verlegt, um an mehr Geld zu kommen.

Laienspielschar Herbern überzeugt mit plattdeutschem Theater

Landwirt Lammers stellt großzügig falsche Subventionsanträge für seinen angeblich auf 500 Kühe angewachsenen Milchviehbetrieb. Auch seine Ländereien vermehren sich enorm, selbst den Friedhof verwandelt der Bauer auf dem Papier in Ackerland. Denn das bringt Geld aus Brüssel – nicht nur für ihn: Mit den ergaunerten Subventionen halten sich alle klammen Dorfbewohner über Wasser. Selbst Pfarrer Udo Glaser (Manfred Neuhaus) soll bedacht werden, braucht er doch dringend Geld fürs neue Kirchendach. 

Johann Hauptgewinn im Preisausschreiben 

Der Trubel beginnt, als zuerst der Butler Johann (Uwe Kastien) auf Lammers Hof auftaucht: als Hauptgewinn aus einem Preisausschreiben, an dem Maria teilgenommen hat. Daher wird Johann der Bauernfamilie für eine Woche auf ihrem Hof zu Diensten sein. Das bringt Leben ins Wohnzimmer, das Dreh- und Angelpunkt der komödiantischen Turbulenzen ist. Die Magd Liesbeth (Kathrin Schulze Aquak) will dem Butler an die Wäsche, Bernds Freund Clemens (Peter Schulze Horn) schneit herein und kommuniziert mit Außerirdischen, Nachbarin Michaela Katzenauer (Beate Feldkämper) hat ein Auge auf Landwirt Bernd geworfen, Feriengast Monika Meyners (Veronika Rupke) mischt auch mit... 

Munteres Verwirrspiel und Wendung

Und dann erscheint wie aus dem nichts auch noch Sylvia Lübke (Swantje Krampe-Steden), eine Beamtin aus dem Landwirtschaftsministerium. Sie wurde geschickt, um von Amtswegen die wundersame Vieh- und Landvermehrung der Lammers’ zu überprüfen. Maria Lammers sieht ihre Ahnungen bestätigt und Bruder Bernd schon im Knast. Aber wie es sich für eine zünftige Komödie gehört, bietet die Herberner Laienschar an dieser Stelle erst ein heiteres Verwirrspiel – und dann eine wundersame Wendung, über die an dieser Stelle nichts weiter verraten wird. Schließlich wird am 6., 12. und 13. Januar noch einmal gespielt. Die Vorführungen sind ausverkauft.

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