Kita-Kinder von St. Hildegardis forschen in der Mariengrundschule

Spannende Experimente machten die Kita-Kinder in der Mariengrundschule. - FotoSchütte

Herbern - Über ein Dutzend angehende Schulkinder aus der Mäuse- und Igel-Gruppe waren am Mittwochmorgen mit ihren Erzieherinnen Jaqueline Schlüter und Katja Weißenberg von der Kita St. Hildegardis in die Mariengrundschule gekommen, um sich zusammen mit den Drittklässlern unter der Leitung von Lehrerin Gisela Möllers durch zehn überraschende und spannende Experimente zu forschen.

Nach einer kleinen Begrüßungsrunde probierten die Maxi-Kinder gemeinsam mit den Drittklässlern aus, was alles schwimmen kann und was nicht. Interessant war auch, warum Löffel Schwingungen und Töne erzeugen können und dass sich wie von Geisterhand gesteuert ein Auto über die Tischplatte bewegt. Keine Zauberei, sondern Magnetismus, erklärten die Drittklässler ihren Besuchern. „Das ist echt witzig. Ich möchte auch mal das Auto steuern“, sagte Justus und bewegte den Magneten unter der Tischplatte und somit auch das kleine Auto, das ebenfalls magnetisch war.

Das Projekt macht sich Wissensdurst und kindliche Neugier zunutze. Wer etwas erfahren wollte, durfte selbst ausprobieren und bekam dabei wertvolle Tipps von den Grundschulkindern.

Seit einigen Jahren werden die Kita-Kinder zum Forschen in die Mariengrundschule eingeladen. „Das war ursprünglich ein Projekt der Gelsenwasser AG. Weil das gemeinsame Experimentieren so gut angenommen wurde, findet es seitdem jedes Jahr statt“, so Möllers.

Das naturwissenschaftliche Interesse bilde eine besonders gute Basis für das „Tandem“-Projekt, betonte die Grundschullehrerin. Um Kindern den Übergang in die Schule zu erleichtern, würden durch Kooperation der Einrichtungen schon im Kindergarten Kontakte geknüpft. Dies schaffe schon vor der Einschulung im August ein gutes Vertrauensverhältnis und nehme die Angst vor dem neuen Lebensabschnitt, weiß Möllers.

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