Kirchenchor legt Programm fest: Keine Auftritte an Karfreitag und am Volkstrauertag

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Auf der Generalversammlung besprachen die Sänger des Kirchenchores ihre Terminliste. Das führte zu einer längeren Diskussion darüber, ob einige Auftritte gestrichen werden sollten oder nicht. Hintergrund ist, dass nicht bei jedem Auftritt immer genügend Sänger anwesend sind.

Herbern - Im Mittelpunkt der Generalversammlung des Kirchenchores St. Benedikt standen am Mittwoch ein Rückblick auf das arbeits- und erfolgreiche Jahr 2017 sowie die Planungen für kommende Veranstaltungen. Der Verein einigte sich nach einer Diskussion darauf, an Karfreitag und am Volkstrauertag nicht zu singen.

Vorstandswahlen standen nicht an, das Vorstandsteam ist bis 2019 gewählt. 

Neben dem Rückblick auf verschiedene Auftritte, die der Chor im Rahmen seines kirchenmusikalischen Auftrags wahrnahm, entlockten Erinnerungen an persönliche Jubiläen der Mitglieder und das gesellige Chorleben manchem Versammlungsteilnehmer ein Schmunzeln. Die kirchlichen Hochfeste, die Teilnahme am Chöretreffen, das Adventskonzert und zwei Jubilarfeiern innerhalb des Chores, eine Silber- und eine Goldhochzeit sowie ein Tagesausflug nach Warendorf zum ehemaligen Pastor Rudolf Kruse gehörten dazu.

Diskussion über Terminliste

All diese Aktivitäten und Ereignisse – insgesamt 21 – spiegeln ein facettenreiches und lebendiges Vereinsleben wider. Kassiererin Anita Bernsmann bestätigte eine gesunde Kassenlage. 

Die anschließende Besprechung des Chorprogramms für 2018 löste eine Diskussion aus. „Wenn man die Termine ohne die wöchentlichen Proben zusammenzählt, ist die Chorgemeinschaft durchschnittlich 1,5 Termine im Monat unterwegs“, sagte Chorleiter Uwe-Reiner Bochmann. Die erste Vorsitzende des Vereins, Elke Niesmann, hatte im Vorfeld der Versammlung eine Liste mit allen Terminen erstellt, bei denen die aktiven Sänger entscheiden konnten, ob gesungen werden soll oder nicht.

"Nicht immer singfähig"

Oft gebe es bei der Fülle des Terminkalenders viele Absagen der Mitglieder für einzelne Termine, sodass der Kirchenchor dann nur bedingt „singefähig“ sei, betonte Bochmann. „Wenn wir jetzt an den Terminen knabbern, wird stillschweigend Tradition begraben“, äußerte Bärbel Rogoll ihre Meinung. Schließlich einigten sich die Anwesenden darauf, in diesem Jahr die Auftritte an Karfreitag sowie am Volkstrauertag von der Terminliste zu streichen.

"Halleluja" von Händel wird geprobt

Das Chöretreffen fällt ebenfalls aus, dafür wird der Kirchenchor am Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai in Münster stattfindet, teilnehmen. Die weiteren Termine wie Prozessionen, Ostern und Weihnachten wird der Kirchenchor wie gewohnt musikalisch begleiten. „Wir werden versuchen, es so gut wie möglich hinzubekommen“, so Bochmann.

Bei den anstehenden Proben möchte der Chorleiter in den nächsten Wochen Händels „Halleluja“ mit den Sängerinnen und Sängern einüben.

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