kfd-Frauen legen mit dem närrischen Traumschiff an

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Die Matrosen des Elferrates steuern das närrische Traumschiff.

Herbern - Das Traumschiff der kfd warf am Wochenende gleich zwei Mal den Anker in Herbern aus. Die Frauen verwandelten für ihre Karnevalsveranstaltung die Schulaula in eine Närrinnen-Hochburg auf hoher See.

Wo befindet sich in Herbern die schnellste Daten-Autobahn? Plauder-Paula alias Doris Wesselmann gab die Antwort: „Diese befindet sich auf der Strecke vom Edeka-Markt Peschke über die Südstraße vorbei am Blumengeschäft Hönekop bis zum Aldi. Wenn man dort hergeht, trifft man immer jemanden und wird über Neuigkeiten im Dorf bestens informiert.“

Nachdem Präsidentin Marita Heitbaum und der Elferrat im Matrosen-Kostüm auf die Bühne gezogen waren, begrüßte Teamsprecherin Angelika Hölscher die Gäste und eröffnete gemeinsam mit der Präsidentin das närrische Programm. 14 Gruppen begeisterten mit Sketchen, Büttenreden und verschiedensten Vorträgen. 

Auch prominente Gäste wie Queen Elisabeth, Roberto Blanco, Angela Merkel, DJ Ötzi und Mickie Krause statteten dem Traumschiff einen Besuch ab und ließen bei ihrer Ausführung vom „Dinner for one“ bei den Gästen kein Auge trocken. So geriet die Avon-Beratung mit Violet Oelkrug und Christiane Krampe Höring etwas aus den Fugen und Frau Jaschke alias Doris Gerdes begeisterte die 200 Närrinnen im Publikum mit verschiedensten Atemtechniken. Das Stimmungsbarometer im Saal stieg von Minute zu Minute. Sandra Berger-Koch, Ute Budde-Offermann, Tanja Kleimann, Steffi Schürkmann, Christina Schulze-Horn sowie Alex und Andrea Streyl bewiesen mit ihrem Hühnervortrag, dass ein Körnchen doch wahre Wunder bewirken kann und glückliche Hühner viele Eier legen. 

Die Luftikus-Truppe von Ursula Schillen musizierte auf Luftpumpen und sorgte für großes Gelächter im Publikum. „Phantastisch. Die Frauen lassen sich jedes Mal was neues einfallen“, sagte eine Besucherin.

 Dass nicht nur Damen zum Frauenkarneval geladen sind, zeigte sich am Samstagabend. Pfarrer Stefan Schürmeyer und Pfarrer Joseph Vazhappanadiyil waren im Publikum, und nachdem Parrer Schürmeyer das Publikum mit einem dreifachen „Herbern Helau“ eingestimmt hatte, gab es zum Dank auch einen Anker von der Präsidentin für die beiden Geistlichen. 

Für den guten Ton und ausgelassene Stimmungsraketen zwischen den Auftritten sorgten Robert Temmann und Martin Weiß. Auf der Bühne brachten Regina und Angelika Selhorst als zwei wohlbetuchte Russinnen den Saal mit ihrem Vortrag zum Toben. Als Plauder-Paula anschließend ihre Büttenrede vortrug, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Sie erzählte, dass Pfarrer Joseph mit Küster Uwe-Reiner Bochmann in die Sauna wollte. Als der Küster den Pfarrer darauf aufmerksam machte, das es an dem Tag nur gemischte Sauna gibt, zeigte dieser sich zuversichtlich: Die wenigen Evangelen würden ihm nichts ausmachen. 

Tänzerisch zeigte die Linedance-Gruppe, dass es durchaus auch sportlich bei den Frauen zugeht. Das große Finale mit allen Mitwirkenden ging in eine große Polonaise durch die Aula über. Die Radsportgruppe des SV Herbern rund um Matthias Struhkamp war für die Bewirtung der 200 Gäste zuständig. 

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