Kein klarer Favorit bei Vornamen in Ascheberg

Ascheberg - Anders als bei der bundesweiten Erhebung von Vornamen durch den Sprachwissenschaftler Knud Bielefeld gibt es in der Gemeinde Ascheberg keine eindeutigen Favoriten – weder bei den Mädchen- noch bei den Jungennamen, die 2017 vergeben worden sind.

Zu den beliebten Jungennamen gehören in Ascheberg, Davensberg und Herbern die Vornamen „Friedrich“, „Ole“, „Elias“, „Fiete“ und „Maximilian“. Jeder von ihnen wurde drei Mal vergeben. Der von Knud Bielefeld deutschlandweit ermittelte Spitzenreiter „Ben“ findet sich in der Gemeinde Ascheberg nur in einem Fall wieder.

"Emma" nur einmal vergeben

Bei den Mädchen liegen die Namen „Lara“ und „Lina“ an der Spitze. Auch sie wurden jeweils in drei Fällen vergeben, dazu kommt noch eine Lina-Lee. Jeweils zwei Mal erhielten folgende Mädchen denselben Namen: Mila, Julia, Ida, Anna, Elisa, Klara/Clara und Mathilda/Matilda. Ansonsten verhalten sich die Mädchennamen in der Gemeinde zum deutschlandweiten Trend wie die Jungennamen: Auch beim weiblichen Geschlecht findet sich der erstplatzierte Name „Emma“ nur ein einziges Mal.

54 Paare schlossen 2017 den Bund der Ehe

Die Frage der Namensgebung wird wohl in näherer oder fernerer Zukunft auf eine Reihe der folgenden Personen zukommen: 54 Paare schlossen im vergangenen Jahr in der Gemeinde Ascheberg den Bund der Ehe. In einem Fall handelt es sich dabei um die Umwandlung einer eingetragenen Partnerschaft in eine Ehe, die nach der im Oktober 2017 beschlossenen Gesetzesänderung vorgenommen wurde. Der Standesbeamtin Margret Bohnenkamp liegen bereits Vormerkungen für Eheschließungen in 2018 vor, etwa 15, wie sie schätzt. Einige Paare haben den 18.8.2018 vormerken lassen.

Rubriklistenbild: © dpa/Pleul

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