Ideale Wetterbedingungen

Karnevalsumzug in Nordkirchen: Voller Erfolg für alle Beteiligten

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Den Startschuss zum fröhlichen Umzug durch Nordkirchen gab traditionell Bürgermeister Dietmar Bergmann (l.), indem er den Schlüssel zur Stadt an das Prinzenpaar Yvonne I. und Markus I. überreichte.

Nordkirchen - Der Karnevalsumzug durch Nordkirchen mit zwölf Wagen und 18 Fußgruppen lockte tausende Zuschauer an. Bei idealen Wetterbedingungen feierten die Jecken ausgelassen.

Yvonne Chojnicki und Markus Sonntag alias Yvonne I. und Markus I. strahlten am Dienstag mit der Sonne um die Wette. Das Prinzenpaar der Caritaswerkstätten wird ebenso wie die teilnehmenden Vereine, Verbände und Gruppen sowie Tausende Zuschauer den Umzug am Nelkendienstag durch Nordkirchen nicht nur dank idealer äußerer Bedingungen noch lange in guter Erinnerung erhalten.

Einmal im Jahr haben die Jecken entlang der Lüdinghauser Straße und Schlossstraße das Sagen. Auch am Dienstag ließ sich Bürgermeister Dietmar Bergmann nicht lange bitten, bevor er dem Prinzenpaar den Stadtschlüssel übergab. Damit war der Startschuss gegeben und der Ortskern von Nordkirchen avancierte für fast zwei Stunden wieder zur Karnevalshochburg. 

12 Wagen und 18 Fußgruppen

Am Start waren zwölf Wagen und 18 Fußgruppen. „Mittlerweile können wir auch Wetter“, sagte Andreas Pelster, 2. Vorsitzender des Vereins Karnevalsumzug Nordkirchen, mit Blick in den wolkenfreien Himmel. Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren fand der Umzug bei strömendem Regen statt.

Helau am Nelkendienstag: Karnevalsumzug in Nordkirchen

Die närrische Reiseroute war in diesem Jahr leicht verkürzt. „Es hat sich gezeigt, dass am Gorbach nicht mehr so viele Leute gestanden haben, weil die alle bis ins Dorf kommen, daher sind wir direkt von der Mühlenstraße zurück zur Schule gefahren“, erklärte Mitorganisator Wolfgang Hülsbusch. 

Umzug ist Musterbeispiel für gelebte Inklusion

Immer im Wechsel stellen die Caritaswerkstätte und die Kinderheilstätte das Prinzenpaar in der Schlossgemeinde. Während Yvonne I. und Markus I. schon in den Vorjahren als Besucher mitfeierten, stellte der Umzug für Martin Weißenberg, seit November neuer Leiter der Caritaswerkstätten, eine Premiere dar. „Alle waren sehr positiv gestimmt und in froher Erwartung auf das große Fest“, beschrieb er die vergangenen Tage, in denen es an der Einrichtung kaum ein anderes Thema gab. Für den Werkstattleiter ist der Umzug ein Musterbeispiel für gelebte Inklusion. „Ich habe in der Behindertenhilfe sehr viel auf Bundes- und Landesebene gearbeitet, aber mir ist kein vergleichbares Engagement bekannt.“

Einfallsreiche Kostüme

Bürgermeister Bergmann war nach der Übergabe des Stadtschlüssels bereits zum siebten Mal an der Seite des neuen Prinzenpaars als Kamelle-Verteiler im Einsatz. „Das ist mit die tollste Veranstaltung, die wir im Jahr haben. Die Straßen waren voller Menschen und auch das Wetter hat mitgespielt“, bilanzierte er glücklich. 

Die beteiligten Gruppen bewiesen bei der Auswahl ihrer Kostümierungen wieder viel Einfallsreichtum. Der Hofstaat des Schützenvereins Nordkirchen mit seinem Königspaar Elke und Christoph Rengshausen hatte sich beispielsweise unter dem Motto „Wir haben schon die Krone – Italien und Holland bleiben ohne“ bereits ins WM-Fieber begeben, während der Südkirchener Kindergarten Waldwichtel dank der tatkräftigen Unterstützung vieler bastelnder Eltern als laufende Legosteine die vielen Zuschauer am Wegesrand begeisterte.

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