An Muttertag

Es kann losgehen: Oldtimer-Ausfahrt des AC Ascheberg steht

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Ascheberg – Viele Hände sind nötig, um die ACA Oldtimerausfahrt auf die Beine zu stellen. Am Mittwoch traf sich der ACA-Vorstand und ging noch einmal Details durch.

Quasi abfahrbereit stand der blaue Lanz Bulldog am Mittwochabend auf dem Parkplatz der Familie Frenking – geschützt unter einem Baum, der die Regentropfen vom blauen Lack des alten Treckers fernhielt. Dessen Fahrer und zugleich stolzer Besitzer Paul Rüther war noch mit einigen Besuchern des monatlichen Oldtimertreffens in Benzingespräche verwickelt. 

Nur wenige „Schmuckstücke“ und ihre Besitzer hatten den Weg zum Treffen gefunden. „Kein Wunder bei diesem Wetter“, meinte KarlHeinz Gröning. Wie die meisten Besucher auch, hatten sich er und seine Vorstandskollegen vom AC Ascheberg auf Frenkings Tenne zurückgezogen. 

Ausfahrt fällt auf den Muttertag

Dort nutzten sie die Zeit, um bei Kaffee und Kuchen zu fachsimpeln und letzte Absprachen für die 24. Ascheberger Oldtimer-Ausfahrt am 12. Mai zu treffen. Das Gros steht selbstverständlich: Routine, Know-How und klar verteilte Aufgaben sind die Eckpfeiler, auf denen organisatorisch reibungslose Abläufe fußen. 

„Am Sonntag geht es dann morgens ab 10 Uhr nach der Fahrerbesprechung und dem Frühstück los“, kündigte Gröning an. Dass ihre 24. Ausfahrt genau auf den Muttertag fällt, haben die Macher auf dem Schirm. „Natürlich haben wir daran gedacht“, sagte Klaus Neiseke. 

23. Ascheberger Oldtimer-Ausfahrt 

André Gröning ergänzte: „Und entsprechend etwas vorbereitet.“ Was, darüber hüllten sich die Herren jedoch in Schweigen. Schließlich solle es eine Überraschung werden. Denn auch in ihren Reihen seien jede Menge Mütter aktiv. Rüther oblagen die Streckenausarbeitung und das Bordbuch. 

Eine besondere Ausfahrt

André Gröning, Klaus Neiseke, Uwe Goldscheck, Olaf Mersmann, Michael und Sabine Pötter, Verena Katier, Dirk Gröning und Peter Cordes haben sich um die Fragebögen, Klasseneinteilungen und Voranmeldungen gekümmert. 

Am Sonntag selbst krempelt dann ein rund 30-köpfiges Team die Ärmel hoch, wenn es losgeht – zugegebenermaßen zu einer besonderen Ausfahrt. 

Denn die Ascheberger Ausfahrt vereint die touristische Sightseeing-Tour mit sportlichen Herausforderungen, Geschicklichkeit und einer Portion Arbeit für die grauen Zellen. An den Start gehen nicht nur Autos älterer Semester, sondern auch Motorräder und Traktoren. 

Oldtimer-Ausfahrt präsentiert Raritäten

In zwei Etappen (die erste nach dem Frühstück, die zweite nach der Mittagspause) wird dabei jeweils das hiesige Münsterland erkundet. Die Autos absolvieren dabei eine Strecke von insgesamt 100 Kilometern, die Zweiräder fahren 40 Kilometer weit und die Traktoren müssen eine geführte Strecke von rund 15 Kilometern meistern. 

Auf eben diese Tour wird dann auch Paul Rüther mit seinem blauen Lanz Bulldog gehen.

VON TINA NITSCHE

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