Freiwillige Feuerwehr hatte im vergangenen Jahr 44 Einsätze

Viel Lob für den Herberner Löschzug

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Beförderungen und Neuaufnahmen standen bei der Versammlung des Herberner Löschzugs am Freitagabend auf der Tagesordnung. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (Zweiter von links) lobte die Einsatzbereitsschaft der Mitglieder.

Herbern – Jahresberichte, Beförderungen, eine Neuverpflichtung und eine Verabschiedung – die Tagesordnung bei der Jahreshauptversammlung des Herberner Löschzuges am Freitagabend im Gerätehaus war prall gefüllt. Von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus gab es viel Lob und Dank für die Arbeit der Feuerwehr.

Einsätze: Brandeinsätze und Technische Hilfeleistung die Feuerwehr in Herbern war im vergangenen Jahr bei zahlreichen Einsätzen gefordert. Auf insgesamt 44 Einsätze blickte Löschzugführer Carsten Gausepohl in seinem Jahresbericht zurück. Hinzu kamen zahlreiche Dienstabende und Übungen, bei denen sich die Feuerwehrleute regelmäßig in ihrer Freizeit auf verschiedene Szenarien vorbereiten. 

Fortbildung: Da der Löschzug in Herbern mit 33 Mitgliedern die Größe eines kleinen Unternehmens hat, ist die Aus- und Weiterbildung für den Löschzugführer jedes Jahr ein wichtiger Baustein. Elf Kameraden haben Feuerwehr-spezifische Lehrgänge auf Kreisebene besucht. Am Seminar für Einsatznachbesprechung am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen nahm Carsten Gausepohl teil, am Seminar zur Führungskräftefortbildung und zum Leiter Atemschutz sein Bruder Ulrich Gausepohl. Der Lehrgang war notwendig, denn seit Anfang des Jahres ist Uli Gausepohl als Leiter für Atemschutz für alle drei Löschzüge in Ascheberg tätig. 

Neues Navigationssystem für alle Fahrzeuge

Fuhrpark: Seit Dezember sind alle Fahrzeuge der Löschzüge in der Gemeinde und somit auch in Herbern mit einem neuen Navigationssystem ausgestattet. Dieses ermöglicht direkten Kontakt mit der Leitstelle und ersetzt den Funkverkehr. Der Löschzugführer dankte Bürgermeister Risthaus im Rahmen seiner Abschiedstour für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Auch beim Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10), das 2018 angeschafft worden war, hätten die Kameraden bei der Planung freie Hand gehabt. 

Feuerwehrgerätehaus: Das Hauptaugenmerk wird in den nächsten Jahren das neue Feuerwehrgerätehaus an der Lindenstraße sein. Die Planungen hierzu sind bereits im vollen Gange, wie der Löschzugführer bestätigte. „Wir schaffen gerade das Planungsrecht“, erklärte der Bürgermeister bei seiner Ansprache. Bis zum Monatsende läuft die Ausschreibung an die Architekten. 2,5 Millionen Euro wird die Gemeinde Ascheberg in das neue Gerätehaus investieren. „Aber diese Investitionen ist schlichtweg notwendig, denn der jetzige Standort ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß“, so der Bürgermeister. 

Ehrenamtskarte: Des weiteren gab es großes Lob vom Verwaltungschef für die Arbeit der Kammeraden. Die Ehrenamtskarte wurde anschließend als Zeichen der Wertschätzung an die Aktiven verteilt. Mit der Karte sind zahlreiche Vergünstigungen in Ascheberg und anderen Städten und Gemeinden in NRW erhältlich. Rückblick Wehrführer Rainer Koch gab anschließen einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr. Dieses war mit vielen Änderungen, Veränderungen und den Neu- und Umbaumaßnahmen in Ascheberg und Davensberg verbunden. „An Einsätzen gab es 2020 auch schon wieder einiges zu tun“, so der Wehrführer. Finn Künne ließ das Jahr der Jugendfeuerwehr Revue passieren, die gemeinsame Übung mit dem JRK und die Herbstübung der Nachwuchsretter zählte zu den Höhepunkten des Jahres. 

Abschied und Beförderungen 

Beförderungen: Erfreut zeigte sich die Löschzugführung darüber, dass sie Paul Klaves vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann aufnehmen konnten. Simon Hitzges, Arthur Königskötter und Joshuar Blix wurden offiziell in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Befördert wurden in diesem Jahr: Jan Hölscher und Max Kaiser vom Oberfeuerwehrmann zum Unterbrandmeister. Vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung wurde Bernd Schulte entlassen. Für die Löschzugführung sei dieser Tagesordnungspunkt weniger erfreulich, da die Einsatzabteilung mit Schulte einen immer verlässlichen und immer treuen Kammeraden gehen lassen muss. „Wir hoffen, Du kommst uns trotzdem ab und zu mal besuchen. Du weißt ja, wo Du uns findest“, sagte Gausepohl abschließend.

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