Nordkirchen: Regionale-Projekt nimmt die nächste Hürde

NORDKIRCHEN/VELEN -  Die drei ersten Regionale 2016-Projekte haben im vergangenen Jahr den Sprung in die höchste Stufe „A“ der Regionale 2016 geschafft. Sie können nun umgesetzt werden. Auch in vielen anderen der insgesamt 47 Vorhaben im Regionale-Verfahren geht es mit großen Schritten voran: Die Träger von vier Projekten haben zum Stichtag am vergangenen Freitag ihre Projektstudien zum Aufstieg in die Stufe „B“ vorgelegt. Darunter die Gemeinde Nordkirchen.

Was soll der genaue Inhalt des Projektes sein und was nützt es der Region? Wer ist der Träger und wie wird der dauerhafte Betrieb sichergestellt? Mit welchen Kosten ist das Projekt verbunden und woher kommen die Mittel für die Realisierung und den laufenden Betrieb? Diese und viele weitere Fragen müssen die Träger von Regionale 2016-Projekten im Zuge ihrer Projektentwicklung beantworten. Sind sie geklärt, legen die Projektträger dem Lenkungsausschuss den Arbeitsstand in Form einer „Projektstudie“ vor. Dieses wichtigste Gremium der Regionale 2016 entscheidet dann darüber, ob das Projekt den Kriterien und Anforderungen gerecht wird und in die Stufe „B“ des Verfahrens aufsteigt.

„Nordkirchen – Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde“ heißt das Projekt der Gemeinde Nordkirchen in Zusammenarbeit mit der Kinderheilstätte Nordkirchen und des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld.

Das Stichwort Inklusion ist in aller Munde. Es geht darum, die Strukturen so offen zu gestalten, dass Chancengleichheit und Selbstbestimmung für alle Menschen möglich sind. Am intensivsten wird Inklusion heute im schulischen Bereich diskutiert. Hier werden aktuell die Strukturen so umgestaltet, dass alle Schüler gemeinsam in einer Schule lernen können und die gleichen Chancen auf Bildung haben.

Doch wie kann Inklusion auch über den schulischen Raum hinaus gelebt werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Nordkirchener Gemeinschaftsprojektes. Ziel ist, eine ganzheitliche Inklusionsstrategie auf Ebene der Gemeinde zu entwickeln und umzusetzen.

Der Lenkungsausschuss entscheidet am 10. April. - red

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