Nicht nur zu Ostern: Farbige Eier vom Hühnerhof 

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Die Hühnerzucht macht auch Hugo Billermann Junior Freude. Mit viereinhalb Jahren kümmert er sich jetzt schon vorbildlich um das Federvieh.

Herbern – Zu Ostern steigt der Eierverbrauch. Die Hühner von Hugo Billermann aus der Bauerschaft Forsthövel legen sogar farbige Exemplare.

Der Landwirt mag es nicht immer leicht haben mit seiner großen Vogelschar. Trotzdem möchte er keins der Hühner missen. In der Freilandhaltung hält Billermann rund 200 Tiere, darunter Hühner und Hähne verschiedener Rassen, ein Nandu-Hahn und eine Gänseschar. Seit seinem 13. Lebensjahr lebt er für das Federvieh auf dem elterlichen Hof. Schnell ist beim Blick auf die Eier klar: Nicht eins gleicht hier dem anderen. Billermanns Hühner legen weiße, hellbraune, dunkelbraun-gesprenkelte und grüne Eier. 

Natur sorgt für die Farbe

„Bei uns malt die Natur die Eier bunt“, sagt der Hühnerhof-Besitzer lachend. Wieso manche eine braune, andere eine weiße und manche sogar eine grünliche Schale haben, weiß er ebenfalls: „Braune Eier haben verschiedene Pigmente, weiße Eier gar keine.“ Eierschalen bestünden hauptsächlich aus Kalk „und der ist nun einmal weiß – die Grundfarbe der Eier.“

Ob ein Huhn weiße oder pigmentierte Eier lege, sei ausschließlich eine Frage der Gene. Bei solchen, die braune Eier legen, gehe die Färbung auf Pigmente aus dem roten Blutfarbstoff und dem Gallenfarbstoff zurück. Der Organismus des Huhns scheide diese Farbstoffe schließlich aus und er lagere sich außen auf der Kalkschale des Eis ab. 

Nur echt mit Stempel

Normalerweise lege eine Henne zehn Eier, um sie auszubrüten, sagt Billermann. „Doch da wir ihr Nest jeden Tag leeren, legt sie brav weiter und versucht so täglich aufs Neue, ihre Nachkommenschaft zu sichern.“ Die vielen Eier, die täglich in den Nestern liegen, sammelt der Hühnerhofbesitzer noch selbst per Hand ein. Anschließend werden sie auf der Stempelmaschine auf angeknackste Stellen untersucht, gewogen und – natürlich – gestempelt.

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