Aula-Umbau wird schnell umgesetzt

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Ministerin Ina Scharrenbach beim Besuch in Herbern.

Herbern. Nach der Zusage über rund 1,78 Millionen Euro Fördermittel für die Umgestaltung der Aula soll es mit der Umsetzung laut Bürgermeister Dr. Bert Risthaus zügig vorangehen. 

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hatte sich jüngst vor Ort davon überzeugt, dass die Finanzhilfe aus dem Sonderprogramm zur Städtebauförderung richtig angelegt wird.

Bemerkenswert sei der mit 90 Prozent sehr hohe Förderanteil, sagte Bürgermeister Risthaus dazu am Montag auf Nachfrage. Bevor es an die Ausführungsplanung und die Ausschreibung der Gewerke geht, soll in Fachausschuss und Rat über zwei Ergänzungsmaßnahmen beraten werden. 

Neuer Fußboden für die Herberner Aula

Angedacht sei, so der Bürgermeister, den Fußboden in der Aula auf Kosten der Gemeinde ebenfalls zu erneuern. In dem kostenbewusst kalkulierten Förderantrag hatte man darauf verzichte. 

Rund 80 000 Euro koste es, die alten Waschbetonplatten durch einen neuen Fußboden zu ersetzen, erläuterte Risthaus. Aus energetischen und optischen Gründen mache außerdem eine Erneuerung und Dämmung der Dachverkleidung Sinn. Weitere Maßnahmen wolle man aber nicht obendrauf setzen, betonte der Bürgermeister. 

Der Beschlussvorschlag könnte eventuell schon in einer Sondersitzung von Ausschuss und Rat auf die Tagesordnung rücken. So könne man drei Wochen Zeit sparen, schilderte Risthaus aktuelle Überlegungen in der Verwaltung. Danach soll es zügig mit Ausführungsplanung und Ausschreibung der Gewerke weitergehen. 

Für viele Zwecke nutzbar

Im Haushalt 2018 sind bekanntlich 700 000 Euro für das Projekt bereitgestellt. Die Umgestaltung der Aula in einen barrierefreien Veranstaltungsraum mit fester Bühne, Umkleiden und einem Café soll vielen Zwecken dienen. Schulische, kulturelle und sportliche Veranstaltungen, aber auch die Nutzung als Versammlungsstätte für politische Themen, können hier unter einem Dach vereinigt werden. 

Das Städtebauförderprogramm 2018 stelle mit 524 Millionen Euro das größte Investitionsvolumen in NRW seit Bestehen der Städtebauförderung dar. Das teilt die Pressestelle des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Gefördert werden 256 Projekte im Land. An der Finanzierung sind demnach das Land Nordrhein-Westfalen mit 203,9 Millionen Euro, der Bund mit 145,2 Millionen Euro, die Europäischen Union mit 39,7 Millionen Euro und die Kommunen mit 135,2 Millionen Euro beteiligt. Ministerin Ina Scharrenbach: „Städte und Gemeinden sind nie fertig: Stetig unterliegen sie einem Wandel, der aktiv gestaltet werden will.“

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