Herberner Weihnachtsbasar am 3. Dezember wird vorbereitet

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Lisa Roters und Steffi Mennemann des Schützenvereins Horn basteln fleißig an Rentier „Rudi“. Zum Herberner Weihnachtsbasar am 3. Dezember müssen die Holz- und Bastelarbeiten fertig sein.

Herbern - Hämmern, schrauben, sägen und kleben – in der Bauerschaft Horn gibt es in diesen Tagen viel zu tun. Die Frauen und Männer des Horner Schützenvereins stellen seit einigen Wochen die Holz- und Bastelarbeiten her, die auf dem Herberner Weihnachtsbasar am 3. Dezember in der Zeit von 11 bis 18 Uhr auf dem St. Benedikt-Kirchplatz angeboten werden.

Bei Heinrich Roters und Norbert Feldmann ist Augenmaß gefragt, denn sie haben von den Damen den Auftrag, Holzbalken in unterschiedlich große Stücke zu schneiden, damit daraus Rentier Rudi entstehen kann. Doch nicht nur das Sägen gehört zu ihren Aufgaben, sie müssen auch bohren und die Augen des Rentiers vorstanzen. „Eine Menge Arbeit, aber es ist ja für einen guten Zweck“, sagt Heinrich Roters. 

Rentier "Rudi"

Nachdem die Vorarbeiten erledigt sind, werden auf dem Basteltisch in der Waschküche von Lisa Roters Beine, Rumpf, Hals, Kopf und das Geweih zusammengesteckt. Steffi Mennemann aus Nordick leistet am Dienstagabend Nachbarschaftshilfe. Sie klebt zwei Kastanien, die als Augen dienen mit der Heißklebepistole auf das Kirschholz. Als Nase dient ein flacher Kieselstein. Das Rentier wurde von den Hornern übrigens „Rudi“ genannt, weil Pastor Rudolf Kruse seinen Besuch auf dem Basar angekündigt hat, wie Steffi Mennemann berichtete. 

Werkeln in der Weihnachtswerkstatt für den Heimatverein Herbern

Für den Heimatverein Herbern ist der 79-jährige Heinz Grund in seiner Holzwerkstatt bereits fleißig zugange. Denn neben Reliefkrippen im Miniformat sollen auch neue Kreationen am Stand des Heimatvereins auf dem Weihnachtsbasar am 3. Dezember angeboten werden. Die Freude am Werkeln mit Holz sei dem 79-Jährigen quasi in die Wiege gelegt worden. Sein Vater war gelernter Schreiner. Als Heinz Grund in den Ruhestand ging, richtete er sich im alten Pferdestall seine Werkstatt ein.

Heinz Grund ist in seiner Weihnachtswerkstatt fleißig zugange.

Doch nicht nur hölzerne Tiere sollen in gut einer Woche neue Besitzer finden. Stelen aus Holzpaletten, Windlichter in den verschiedensten Variationen und Kerzenständer stehen schon fertig gestaltet bereit. Des weiteren gibt es traditionell das Horner Quellwasser. Im zweiten Zelt der Schützenbrüder werden in diesem Jahr Reibeplätzchen angeboten. Es gibt viel zu tun, aber in Horn packen alle fleißig mit an. 

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