Marienschule: ÜMB sichert Betreuung auch an schulfreien Tagen 

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Den Kindern gefällt's in der ÜMB. Hier zeigen sie mit Katharina Heinen, was das Lese-Schiff zu bieten hat.

Herbern - Schulfrei - und keinen fürs Kind. Das soll berufstätige Eltern von Marienschülern nicht länger sorgen. Die ÜMB springt ein.

Schulfreie Tage wie Rosenmontag, Brückentage oder die Ferientage der Karwoche treiben berufstätigen Eltern die Schweißperlen auf die Stirn, wenn sie Extra- Betreuungen für ihre Kinder organisieren müssen. Darauf reagiert jetzt die Übermittagbetreuung (ÜMB) der Marienschule Herbern und legt ein früheres Angebot neu auf. Denn eine aktuelle Befragung der Eltern habe den Bedarf dafür offenbart, berichtete die Pädagogische Leiterin Katharina Heinen dem WA. Jetzt könnten die Eltern auch an solchen schulfreien Tagen eine Betreuung in der Einrichtung buchen. Voraussetzung sei aber, dass jeweils mindestens zehn Kinder angemeldet werden.

Mehr Bedarf an Betreuung und Verpflegung

Ansonsten steht die Akzeptanz des zum 1. Januar 1999 eingeführten Angebotes außer Frage. Denn trotz sinkender Schülerzahlen wächst der Anteil der Eltern, die für ihr Kind einen Betreuungsvertrag abschließen. Von den 174 Marienschülern des Schuljahrs 2017/18 besuchten 60 Kinder (34,5 Prozent) die ÜMB, sagte die Pädagogische Leiterin. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2012/13 nutzten von 221 Grundschülern 56 (25,3 Prozent) Kinder die Einrichtung. Nachdem die Zahl der Grundschüler über Jahre kontinuierlich zurückging, ließen die Prognosen für die kommenden Jahre wieder leichte Zuwächse erwarten. Auch das Mittagessen in der Profilschul-Mensa Herbern lassen sich immer mehr ÜMB-Kinder schmecken. Während im Schuljahr 2012/13 rund 28 Prozent das Mittagessen buchten, seien es inzwischen rund 43 Prozent, so Heinen. Die Verpflegung werde unabhängig davon fortgesetzt, dass die Profilschule wünscht, den Herberner Standort aufgeben zu können, um den Schulbetrieb in Ascheberg zu konzentrieren.

Erweiterung der Zeiten im Gespräch

Je nach individuell gebuchtem Betreuungsumfang bleiben die Kleinen entweder von 11.25 bis 14 Uhr oder von 11.25 bis 15.30 Uhr in der Einrichtung. Die Mitgliederversammlung im Frühjahr soll über eine Erweiterung der Zeiten entscheiden. Im Gespräch ist eine Verlängerung bis 14.30 oder 16 Uhr. Freitags ist generell um 14 Uhr Schluss. Die Marienschule ist nach Heinens Worten eine von nur noch sechs Grundschulen in NRW, die nicht auf das allgemein verbreitete Modell des Offenen Ganztags setzt, sondern den Eltern über die Vereinsträgerschaft in der Betreuung Flexibilität bietet. So ist es jeweils am Montagmorgen möglich, bei Bedarf abweichende Abholzeiten für die Woche zu vereinbaren. 

Vier Wochen vorher anmelden

An folgenden schulfreien Tagen übernimmt die ÜMB die Betreuung, wenn mindestens zehn Kindern angemeldet werden: 12. Februar (Rosenmontag), 13. Februar (Pädagogischer Tag), 26. bis 29. März (Karwoche), 11. Mai und 1. Juni (Brückentage). Kinder, die sonst nicht in der Betreuung sind, zahlen pro Tag zehn Euro inklusive Essen. Für ÜMB-Kinder ist nur das Essensgeld zu bezahlen. In der Karwoche kommen pro Kind zehn Euro Materialpauschale dazu. Anmeldungen bis vier Wochen vor Betreuungstermin. Formulare online unter www.uemb-herbern.de

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