Herberner Laienspielschar probt für „Heinrich un datt Etablissement“

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Der Countdown bis zur Premiere des neuen Stücks „Heinrich un datt Etablissement“ in plattdeutscher Mundart läuft. Die Laienspielschar trifft sich seit einigen Wochen bereits zu Leseproben; bald geht es auf die Bühne.

HERBERN -  Die Rollen bei der Herberner Laienspielschar sind verteilt, die Mitspieler haben ihre Textzeilen im Textbuch markiert, kurz gesagt: Der Countdown zur Premiere des neuen Stücks „Heinrich un datt Etablissement“ in plattdeutscher Mundart läuft.

Bis zur Premiere am 27. Dezember in der Aula des Schulzentrums an der Altenhammstraße haben allerdings sowohl die Mitspieler als auch die vielen Helfer hinter den Kulissen noch ein volles Programm. Neben den Proben müssen die Kostüme zusammengestellt, Requisiten gefunden und das Bühnenbild gestaltet werden.

Die Vorfreude ist bei allen Aktiven schon deutlich spürbar, und die Fans des plattdeutschen Theaters dürfen sich auf ein modernes Stück freuen: Jungbauer Heinrich Engelmann plagen arge Zweifel, ob er seine Verlobte Klärchen tatsächlich heiraten soll, denn da ist ja noch die nervige Schwiegermutter, die er leider „mitheiraten“ muss. Er braucht Bedenkzeit und flieht kurzentschlossen in die Stadt, wo er sich in der kleinen Pension von Uschi und Babsi einmietet. Dort hat er sich gerade mit den Gästen Manfred und Walter angefreundet, als unerwartet seine zukünftige Schwiegermutter mitsamt seiner Verlobten auftaucht. Nun beginnt das unvermeidliche Versteckspiel ....

Seit vier Wochen treffen sich die Akteure zu den Leseproben; Anfang Oktober geht es zum Üben auf die Bühnenbretter in der Aula.

Mit Kai Nienhaus, Carolin Frigge, Kathrin Schulze-Aquack, Mathilde Forsthövel, Christoph Freise und Alexander Spahn hat die Herberner Laienspielschar wieder eine erfahrene Theatergruppe gebildet. Unterstützung bekommen die Schauspieler in diesem Jahr von Veronika Rupke, die das erste Mal mit von der Partie ist.

Aber auch die Personen hinter den Kulissen sind von Bedeutung für ein gutes Gelingen der Theateraufführung. Walburga Sennekamp und Andreas Nienhaus und Marion Kraß sind für die Regie zuständig. Die Requisiten und das Bühnenbild werden vom Team um Andreas Nölkenbockhoff fertig gestellt. Walburga Sennekamp und Paul Ophaus haben die wichtige Aufgabe der Souffleusen.

Das diesjährige Theaterstück „Heinrich un datt Etablissement“ ist eine plattdeutsche Komödie in drei Akten von Carl Slotboom. Erschienen ist es im Plausus-Theaterverlag.

Premiere ist am Samstag, 27. Dezember um 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums an der Altenhammstraße in Herbern.

Weitere Aufführungstermine: 28. Dezember, 17 Uhr, 2. Januar, 19 Uhr, 3. Januar, 17 Uhr, 9. Januar, 19 Uhr und 10. Januar 17 Uhr.

Der Kartenvorverkauf findet an den beiden Samstagen 6. und 13. Dezember sowie an den Sonntagen 7. und 14. Dezember jeweils von 9 bis 12 Uhr im Pfarrheim an der Bergstraße statt. - isa

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