Festzelt platzt aus allen Nähten

Herbern feiert seinen SVH: Sommerfest setzt Jubiläum das Sahnehäubchen auf 

+
Mehr als 700 Besucher begingen am langen Wochenende ausgelassen den runden Geburtstag des SV Herbern.

Herbern – Drei Tage lang wurde das 100-jährige Bestehen des SV Herbern ausgiebig gefeiert. Beim Sommerfest am Samstag platzte das Festzelt am Siepen platze fast aus allen Nähten, die Stimmung war – wie der Andrang – riesig. Schon am Abend zuvor waren hunderte Gäste zum Rudelsingen gekommen.

Wer sich am Samstagabend im Festzelt umschaute, wusste, warum die Kirchengemeinde St. Lambertus ihre Wallfahrt nach Telgte um eine Woche verschoben hatte. Mehr als 750 Besucher waren gekommen, um ihren Sportverein zu feiern. Das Orga-Team um Petra Frommer hatten ganze Arbeit geleistet. 

Zunächst gab es vier Show-Acts mit Tanz, Licht-Akrobatik und einer Solo-Einlage der Kult-Figur Horst Schlämmer. Anschließend heizten die Rock- und Oldie-Cover-Band Cop-Connection sowie Dierk Wenner von der fst-Showtechnik weiter ein. Der einsetzende Regen am späten Abend sorgte dafür, dass zur passenden Zeit die Besucher auch in das Zelt kamen. „Der Herrgott hat auch das SVH-Gen in sich. Drei Tage Sonne pur und zum Feiern kühlt es sich ab. Was soll ich sagen: Es passte alles“, meinte Vereinsvorsitzender Jürgen Steffen.

Sommerfest beim SV Herbern

Die Tanzfläche war rappelvoll; es wurde gefeiert, was das Zeug hält. Wer es gemütlicher haben wollte, ging in die Weinlaube, wenn er dort ein freies Plätzchen ergattern konnte. „Tolle Stimmung. Nur der SVH“, sagte Tanja Feckler in den Armen ihrer Freundin Diane Hesselmann.

Mit dem Sommerfest fand der dreitägige Feier-Marathon einen würdigen Abschluss. Am Sonntag zeigte sich der SVH wieder sportlich: Zum 70-jährigen Bestehen des Spielmannszuges der Kolpingsfamilie übernahmen die Blau-Gelben die Bewirtung im Zelt.

Zum ersten Rudelsingen des SV Herbern waren rund 350 sangeslustige Mitglieder und Besucher gekommen – und sie ließen es am Freitagabend förmlich krachen. Volkslieder sowie Hits von damals und heute wurden im Festzelt am Siepen mitgeschmettert. Die Band Sechs-Pipes aus Capelle gab dabei den Ton an.

Beim gemeinsamen Rudelsingen am Freitag wurden Volkslieder, Evergreens und aktuelle Hits angestimmt, bis das Festzelt wackelte.


„Wir wussten nicht, wie das Rudelsingen angenommen wird, und jetzt können wir sagen: Wir sind überwältigt. Es war eine super Stimmung im Zelt, einfach toll“, zog Steffen Bilanz. Zu Beginn des Abends wurden zunächst Lieder aus der roten Mundorgel gesungen. Die Texte wurden wie beim Karaoke auf eine Leinwand übertragen.

Es gab Stücke für Jung und Alt und sowie Klassiker wie „Rote Lippen soll man küssen“, „Griechischer Wein“, „Let it be“ oder „Im Wagen vor mir“. „Die Stimmung ist einfach wahnsinnig“, freute sich auch Gregor Focke von den Sechs-Pipes. Der Abend wollte gar nicht enden, ein Hit folgte dem nächsten, und dabei wurde fleißig geschunkelt. Am Ende nahmen die Besucher so manches Lied als Ohrwurm mit nach Hause.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare