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"Herbern 58": Bohrloch in Nordick ist wieder dicht

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Von: Jörn Funke

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Die Bohrstelle in Herbern ist mittlerweile dicht. Im März sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein. © Menke

Herbern/Hamm - Knapp zwei Jahre nach Beginn der ersten und bislang einzigen Aufsuchungsbohrung in Herbern ist das Thema Gasbohren in Hamm und Umgebung möglicherweise endgültig beendet.

Stefan Decker, in Personalunion Geschäftsführer der HammGas GmbH und deren Mehrheitsgesellschafter PVG, teilte auf WA-Anfrage mit, dass das rund 1.000 Meter tiefe Bohrloch in Nordick nunmehr wieder komplett mit Zement verfüllt worden sei. Aktuell werde die Bohranlage „Herbern 58“ abgebaut und würden weitere obertägige Arbeiten zum Rückbau des Geländes durchgeführt. 

In Kürze werde damit begonnen, die Asphaltdecke auf dem Gelände wieder zu entfernen. Die Fertigstellung dieser Arbeiten stellte Decker für Ende März in Aussicht. Dann könne das Gelände wieder der Eigentümerin, der RAG Immobilien, übergeben werden. 

Die Diskussionen und Planungen, ob – wie ursprünglich vorgesehen – noch eine zweite Aufsuchungsbohrung durchgeführt werde, seien aber noch nicht abgeschlossen, erklärte Decker. Bislang war für dieses zweite Vorhaben stets ein Gelände im Schatten der Berger Wassertürme in Hamm im Gespräch gewesen. Dieses wollen die Stadtwerke Hamm, die ihre Gesellschafteranteile an der HammGas im Dezember 2016 aufgekündigt hatten, als Eigentümerin hierfür nicht mehr zur Verfügung stellen. 

„Keinen Kommentar“ wollte Decker dazu abgeben, ob die Fläche in Hamm trotzdem weiterhin im Fokus stehe oder ob sich die Gesellschaft nach Alternativstandorten umschaue. 

Lesen Sie hier alles zum Thema "Gasbohren in Herbern"

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