Grünes Licht für Vier-Sterne-Hotel und Hallenbad in Nordkirchen

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Freuen sich auf das Hotel-Projekt: (v.li.) Bürgermeister Dietmar Bergmann, Melanie Morgenthaler, Mechthild Kammert, Josef Klaas, Thorsten Schütte, Maike Teetz und Gert Prantner

Nordkirchen - Die Gemeinde Nordkirchen könnte demnächst in einem Atemzug mit Hamburg, Dresden, Davos oder Graz genannt werden. So sieht es jedenfalls Gert Prantner, Geschäftsführer von RIMC Hotels & Resorts mit Sitz in Hamburg. Er will seine Vision von einem Hotel mit 120 Betten in der münsterländischen Parklandschaft Wirklichkeit werden lassen.

In einem Pressegespräch stellte er zusammen mit Bürgermeister Dietmar Bergmann, Bauamtsleiter Josef Klaas und den Projektentwicklern der Firma Premero, Melanie Morgenthaler und Thorsten Schütte, den Stand des Projektes vor. Aus baurechtlicher Sicht sei alles auf dem Weg, signalisierte Bergmann. Vor fast einem Jahr hatte sich die Gemeinde das erste Mal mit dem Bau eines Sterne-Hotels mit angeschlossenem Schwimmbad, das von Schulen, Vereinen und Bürgern genutzt werden kann, befasst. Am Gorbach, neben der Gesamtschule und in direkter Nachbarschaft zu den Wohnmobilplätzen sollen der dreigeschossige Hotelkomplex und das Bad entstehen.

Region spricht für Erfolg für Projekt 

Nach intensiven Gesprächen mit der zuständigen Bezirksregierung in Münster habe es mittlerweile von dort grünes Licht gegeben, so Bergmann. Auch die Änderung des Flächennutzungsplanes sei terminiert, sie solle in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden. Aus seiner Begeisterung für den Standort machte Gert Prantner kein Hehl. Das Schloss, das Trauzimmer, in dem jährlich bis zu 700 Trauungen stattfinden, Tagungen, Großveranstaltungen und das alles mit Signalwirkung für die ganze Region, dazu Golf- und Reitsport würden eindeutig für den Erfolg des Projektes sprechen. Und dass so tourismusinteressante Zentren wie Münster und das Ruhrgebiet vor der Tür lägen, seien für RIMC wichtige Indikatoren.

Prantner bemühte den Begriff eines Flaggschiffes, das internationales Interesse wecke, aber auch Arbeitsplätze für Menschen aus der Region biete. Aktuell sei RIMC auch mit Investoren für das Projekt im Gespräch. Von einem reinen Familien- und Sportressort-Hotel habe man sich mittlerweile verabschiedet, nahm Thorsten Schütte von Premero zu den Planungen Stellung. Das Hotel solle in der Vier-Sterne-Kategorie betrieben werden. Dies sei letztendlich auch der Nähe zum Schloss geschuldet, das eine adäquate Ergänzung in Bezug auf die Gäste verlange. Gleichwohl seien Familien willkommen, die die Freizeitangebote im neuentstehenden Hallenbad, zu dem auch ein Wellness-Bereich gehört, nutzen könnten.

Baubginn in einem Jahr

Premero hat auch die weiteren Einrichtungen des Schlossgeländes im Auge: „Wir könnten uns eine Nutzung der Mensa vorstellen“, erläuterte Schütte. Mit Blick auf große Hochzeitsgesellschaften könne das sinnvoll sein. Mit dem Baubeginn rechnet Schütte in einem Jahr. Nach weiteren 24 Monaten Bauzeit könnten die ersten Zimmer reserviert werden.

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