„Wir sind froh, dass es endlich los geht“

Herberner Großprojekt: Startschuss für Aula-Umbau

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Können den Baustart für das Herberner Großprojekt kaum erwarten: Klaus van Roje, Dr. Bert Risthaus, Christiane Wieging (Leitungsteam Profilschule), Hausmeister Markus Nölenbockhoff, Norbert Heubrock, Paul Ringelkamp, Ulrike Büker, Bernhard Kröger.

Herbern – Die Fördermittel von 1,8 Millionen Euro sind genehmigt, die Pläne gezeichnet und das Bauunternehmen bestellt: Am kommenden Montag wird es endgültig ernst mit den langersehnten Erweiterungsarbeiten für die Profilschulaula Herbern.

Im März 2021 soll die Verwandlung in eine multifunktionale Schul- und Kultureinrichtung voraussichtlich fertig sein. Die Rohbauarbeiten für das Bühnenhaus übernimmt die Theodor Heubrock GmbH aus Ascheberg und beginnt in der kommenden Woche mit der Einrichtung der Baustelle. 

„Wir sind froh, dass es endlich los geht“, betonte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Donnerstagnachmittag, als der Zeitplan für das Herberner Großprojekt vor der Presse an Ort und Stelle vorgestellt wurde. In vier Bauabschnitten soll der Umbau realisiert werden, möglichst bis zum März 2021. „In heutiger Zeit ist es allerdings schwierig, Firmen zu bekommen“, räumte Architekt Bernhard Kröger, allerdings ein, dass auf die Ausschreibungen teils überteuerte Angebote eingingen oder gar ganz ausblieben. 

Fachbereichsleiter Klaus van Roje hat indes die Gewerke für den ersten Bauabschnitt unter Dach und Fach. Neben dem Rohbau sind die Arbeiten für Heizung, Lüftung und Elektroinstallationen geschlossen. Weitere Ausschreibungen für den Dachdecker, die Medientechnik oder die Türfassaden schließen sich an. 

So soll das Endprodukt aussehen

„Die Dachdeckerarbeiten sollten möglichst noch im November erfolgen“, hoffte Paul Ringelkamp vom Hochbauamt. Im ersten Bauabschnitt wird der Rohbau für das zehn mal 15 Meter große Bühnenhaus errichtet, Dazu werde in der Aula eine Staubwand eingezogen, die den Baubereich abtrennt, erklärte Norbert Heubrock von der Rohbaufirma. In übrigen Bereich kann bis Ende Januar 2020 der Schul- und Theaterbetrieb weitergehen. So ist gesichert, dass die Laienspielschar ihre Proben und Aufführungen ungehindert auf die gewohnte Bühne bringen kann. 

Im zweiten Bauabschnitt von Anfang Februar bis Mitte Oktober bleibt die Aula dann komplett geschlossen. Nach den Sommerferien wird im dritten Bauabschnitt beginnen parallel die Arbeiten an dem Schüler-Café. Geht alles wie geplant, werden ab Januar 2021 im vierten Bauabschnitt die Außenanlagen gestaltet. 

Das Anlegen der Baustraße Baustraße ist für die Herbstferien terminiert. „Die Zufahrt zwischen Schulgelände und Kita St. Benedikt ist ein Nadelöhr“, sprach Architekt Bernhard Kröger einen „Knackpunkt“ an. Der schmale Weg müsse dafür etwas verbreitert werden, hieß es. Die Sicherheit die Kinder habe absoluten Vorrang, betonte er gegenüber Kita-Leiterin Ulrike Büker. Da wolle man im engen Kontakt arbeiten. Die Fahrten der Lkw beispielsweise würden immer mit zwei Personen durchgeführt, die zu absoluter Vorsicht angehalten seien.

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