Ingrid und Karl-Heinz Emmerich feiern ihre Goldhochzeit

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Ingrid und Karl-Heinz Emmerich feiern ihre goldene Hochzeit. Am 16. August 1969 läuteten die Hochzeitsglocken.

Herbern - Als Karl-Heinz Emmerich seine spätere Ehefrau Ingrid (geborene Jansen) im Jahr 1967 in Worms nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau kennenlernte, war es um ihn geschehen. Am Freitag feiert das Paar seine goldene Hochzeit.

„Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Karl-Heinz und schaut zu seiner Ehefrau. Auch bei ihr sprang der Funke direkt über. 1968 suchten beide eine neue berufliche Herausforderung im Schwarzwald. „Da war aber nichts los. Abends um sechs Uhr wurden die Bürgersteige hochgeklappt“, erinnert sich Ingrid. Demnach blieb es bei einem kurzen Aufenthalt, beide zogen noch im gleichen Jahr wieder zurück in Ingrids Heimat nach Hamm.

Im folgenden Jahr, am 16. August 1969, läuteten dann die Hochzeitsglocken. Ein Jahr später wurde Tochter Martina geboren. Karl-Heinz hatte einen Job bei der Firma Dupont gefunden, Ingrid kümmerte sich zunächst um den Nachwuchs. Die Zeit verstrich wie im Flug – Tochter Martina hat mittlerweile selbst eine eigene Familie in Capelle. Die drei Enkelkinder bereichern das Leben der Jubilare zusätzlich. 

Barrierefreies Zuhause

Als das Treppensteigen in ihrem Eigenheim in Hamm für die heute 71-jährige Ingrid und den 73-jährigen Karl-Heinz immer beschwerlicher wurde, nutzten sie die Gunst der Stunde und entschieden sich dafür, noch einmal neu zu bauen. „Wir haben einen Bauplatz in Herbern gefunden und jetzt ein barrierefreies Zuhause. Dazu kommt noch der kurze Weg zu unserer Tochter Martina“, berichtet das Jubelpaar zufrieden. 

50 Ehejahre sind eine lange Zeit – Höhen und Tiefen sind dabei vorprogrammiert: „Man muss miteinander reden und darf nicht egoistisch oder nachtragend sein“, sind sich Karl-Heinz und Ingrid Emmerich einig, was das Patentrezept für ein halbes Jahrhundert trauter Zweisamkeit angeht

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