Geparkte Autos blockieren Schulbusse - Verwaltung verstärkt Kontrollen

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Für Schulbusse gibt es an der Profilschule in Herbern oft kein Weiterkommen. Autofahrer parken auf den Wendeplätzen und blockieren diese. Dagegen will die Verwaltung nun vorgehen.

Ascheberg/Herbern - Immer wieder parken Eltern in Ascheberg und Herbern auf den Buswendeplätzen vor Kitas und Schulen, wenn sie ihre Kinder bringen oder abholen. Dadurch blockieren sie ein- und abfahrende Busse und gefährden andere Verkehrsteilnehmer.

Über eine Lösung dieses Problems mit Taxi Mama diskutierten die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses. Künftig will die Verwaltung dieses Verhalten stärker bestrafen. Kontrollen sollen Abhilfe schaffen. 

Der Buswendeplatz an der Profilschule Ascheberg werde oft als Parkplatz zweckentfremdet, berichtete Simon Handrup (UWG) im Ausschuss. Dabei stünden nach der Neugestaltung des Platzes vor wenigen Jahren zahlreiche Stellplätze auf dem großen Parkplatz neben der Turnhalle zur Verfügung. Trotzdem sei immer wieder zu beobachten, dass Autos auf der Busspur stehen.

Eltern zeigen keine Einsicht

Das führe zu gefährlichen Situationen, sagte Handrup. Diesen Eindruck bestätigte Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus. Er selbst habe Eltern von Kita-Kindern schon diesbezüglich angesprochen. Allerdings: „Einsicht gezeigt haben die Eltern nicht“, berichtete er im Ausschuss.

Ähnlich sei auch die Situation an der Grundschule in Ascheberg oder an der Kita am Bügelkamp, eben überall dort, wo Bring- und Abholverkehr herrsche, berichtete Rolf Kehrenberg vom Ordnungsamt auf Nachfrage.

Auch Knöllchen für Falschparker

In Herbern sei das Problem fast noch massiver, so Kehrenberg. An der Mariengrundschule, der Profilschule und der Kita St. Benedikt parken Autofahrer rund um die Umfahrt an der Altenhammstraße ihre Wagen oft widerrechtlich. Dadurch würden die An- und Abfahrten der Busse behindert.

Gegen das Verhalten der Falschparker will die Verwaltung jetzt stärker vorgehen. Dabei helfen sollen Kontrollen und – falls nötig – Knöllchen. Ein Verwaltungsmitarbeiter kontrolliert den ruhenden Verkehr künftig. Allerdings habe er mit 25 Stunden nur ein begrenztes Zeitbudget für die Kontrollen zur Verfügung. Falschparker müssten, je nach Tatbestand, aber durchaus mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen, meinte er.

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