Generalversammlung der Kaufmannschaft

„Keine One-Man-Show“: Pro Ascheberg setzt auf Vernetzung

Vorsitzender Bernd Heitmann (Zweiter von links) blickte bei der Mitgliederversammlung der Kaufmannschaft Pro Ascheberg nicht nur auf ein aktionsreiches Jahr 2019 zurück, sondern hat mit seinem Team auch in 2020 wieder einiges vor.

Ascheberg – Das vergangene Jahr war bei der Kaufmannschaft Pro Ascheberg nicht nur von diversen Veranstaltungen, sondern auch von viel Arbeit geprägt. „Wir sind eben keine One-Man-Show“, erklärte Vorsitzender Bernd Heitmann bei der diesjährigen Generalversammlung am Dienstag auf Frenkings Tenne.

Dort ließ er, an Stelle von Schriftführerin Conny Lüningmeyer, das Jahr 2019 Revue passieren. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Arbeit hinter den Kulissen anfällt und was der Vorstand alles bewegt, um Vernetzungen zu schaffen. „Das ist wichtig in Zeiten wie diesen“, machte Heitmann deutlich.

Vernetzung ist gleich auf mehreren Seiten ein Stichwort. Alexander Neumann griff diesen Begriff als Vertreter des Fördervereins der Profilschule auf. Um Unterstützung für die Profilschule zu suchen, sei „die Vernetzung vor allem mit den Unternehmern vor Ort für uns ein ganz wichtiger Punkt“, erklärte Neumann.

Erneute Radtour mit Herbern Parat

Bei der Kaufmannschaft findet eben Vernetzung auf mehreren Ebenen statt. „Dazu gehören beispielsweise Treffen mit Gewerbevereinen aus Nachbarorten“, so Heitmann. Auch mit der Kaufmannschaft Herbern Parat ist nach der Debüt-Radtour im vergangenen Jahr ein regelmäßiger Austausch geplant. „So soll die Radtour in diesem Jahr eine Wiederholung finden, dieses Mal wird sie dann jedoch von den Herbernern ausgerichtet“, erläuterte Heitmann.

Er bedankte sich auch beim Löschzug Ascheberg, der jedes Jahr dabei hilft, den Ort weihnachtlich zu verschönern. Die Italienische Nacht ist längst fester Bestandteil im Ascheberger Veranstaltungskalender. „Und sie zieht immer mehr Leute von außerhalb an“, unterstrich Heitmanns Stellvertreter Manfred Hölscher.

Adventskalender kommt gut an

Ein Projekt, das gut ankommt und vor allem auch heimischen Institutionen zugutekommt, ist die Erstellung des Pro-Ascheberg-Adventskalenders. Sprecher Günter Schwalbe machte darauf aufmerksam, dass es sich dabei um eine gelungene Kooperation mit der Bürgerstiftung Ascheberg handelt. Im vergangenen Jahr waren Preise im Wert von 8 800 Euro gestiftet worden. „Der Verkaufserlös bleibt in der Gemeinde“, so Schwalbe.

„Azubi-Me“ und Speed-Dating

Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch wies auf das Unternehmerfrühstück am 1. April bei Kfz Schröer hin. Am 18. Februar wird im Bürgerforum beim Ausbildungsportal „Azubi-Me“ ab 18.30 Uhr die Frage gestellt: „Wie tickt die Generation Z?“. „Dabei geht es darum, dass Unternehmen junge Leute besser kennenlernen, denn die starten heute ganz anders durch die Digitalisierung ins Berufsleben als früher“, erläuterte Böhnisch. Zudem stellte sie in Aussicht, dass an der Profilschule für künftige Azubis und Unternehmer ein sogenanntes Speed-Dating geplant ist.

TERMINE

18. Februar: Azubi-Me (Beginn: 18.30 Uhr – Anmeldungen sind bis zum 14. Februar möglich) 
20. März: Frühlingserwachen
22. März: Winterwanderung (15 Uhr ab Eisenwaren Stiens)
1. April: Unternehmerfrühstück
14. August: Italienische Nacht
11. und 12. September: Heimatshoppen

Text: Tina Nitsche

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